Dienstag, 27. Juni 2017

[ #Rheintal ] Betriebsgebiet oder Natur: Vorarlberger Rheintal bis 2030

Der Bedarf an Betriebsgebieten liegt im Rheintal zwischen zehn und 16 Hektar jährlich.

Betriebsgebiete haben etwas mit Arbeit und Arbeitsplätzen zu tun. Sie haben also wirtschaftliche Entwicklung und Zukunft im Auge. Gleichzeitig ist es aber ein Natur- und Landschaftsverbrauch. Daher ist es wichtig, sich darüber rechtzeitig Gedanken zu machen. Denn Zukunft muss beides sein: Arbeit und Beschäftigung, aber auch lebensfähige Natur und lebenswerte Umwelt.

Wie wird sich der zukünftige Bedarf an betrieblich genutzten Flächen im Rheintal entwickeln? Zur Vertiefung dieser Frage hat das Land Vorarlberg auf Initiative von Vision Rheintal bei der Technischen Universität Wien eine Studie in Auftrag gegeben. Mit den Ergebnissen liegt jetzt erstmals eine konkrete Abschätzung der zukünftigen Bedarfsflächen für Betriebsgebiete vor.

Die Bandbreite des zu erwartenden Bedarfs bis 2030 an BB-Flächen für die Region Rheintal liegt demnach in Bezug auf die Nettonachfrage etwa zwischen 200 und 350 ha bzw. zwischen 10 ha p.a. und 16 ha p.a. im langjährigen Durchschnitt; die Obergrenze (Bruttobedarf) kann mit 462 ha bzw. mit 22 ha pro Jahr abgesteckt werden.

 [Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒



Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis der Studie:

Abschätzung des Bedarfs an Betriebsgebieten im Vorarlberger
Rheintal
I VORSTELLUNG DES PROJEKTS 5
I.1 Ziel der Studie 5
I.2 Aufbau der Studie 5
I.3 Methodik 6
II ANALYSE DER WIRTSCHAFTSSTRUKTUR 8
II.1 Sektorale Struktur und Dynamik der regionalen Wirtschaft 8
II.1.1 Sektorale und strukturelle Veränderungen in Vorarlberg 8
II.1.2 Sektorale und strukturelle Veränderungen im Rheintal 10
II.1.3 Wertschöpfungsentwicklung 18
II.1.4 Exporte 19
II.1.5 Aktuelle Konjunkturindikatoren 23
II.1.6 Grenzen der Analyse, Datenverfügbarkeit 25
II.1.7 Fazit 25
II.2 Übergeordnete wirtschaftliche und technologische Trends mit Relevanz für den
Flächenbedarf 26
II.2.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung („Wirtschaftskrise“) 26
II.2.2 Funktionale und sektorale Tertiärisierung 26
II.2.3 Globalwirtschaftliche Trends 27
III FLÄCHENPARAMETER DER NACHFRAGE 28
III.1 Referenz"Beispiele 28
III.2 Mündliche und Online"Unternehmerbefragung 31
III.2.1 Mündliche Unternehmerbefragung 31
III.2.2 Online"Unternehmerbefragung 35
III.2.3 Zusammenfassender Vergleich und Einordnung der Ergebnisse 45
III.3 GIS"Analysen 48
III.3.1 Wirtschaftsabteilungen in Betriebsgebieten 2001 48
III.3.2 Flächeninanspruchnahme in Betriebsgebieten 2001 49
III.3.3 Gesamter Flächenkonsum von 2001 – 2006 54
III.4 Zusammenfassung und Ermittlung der Flächenparameter 55
IV SZENARIEN DER WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG 57
IV.1 Referenzwerte 57
IV.2 Szenario „Linearer Trend“ 62
IV.3 Szenario „Skeptiker“ 64
IV.4 Szenario „Die Krise meistern“ 67
IV.5 Workshop"Szenario 71
IV.6 Szenarienvergleich 74
V MODELLGESTÜTZTE ABSCHÄTZUNG DES BEDARFS AN BETRIEBSGEBIETEN IM RHEINTAL BIS
2030 76
V.1 Modellaufbau 76
V.2 Inputparameter 78
V.3 Ergebnisse 80
V.3.1 Erwarteter Bedarf an BB"Flächen bis 2021 und 2030 80
V.3.2 Qualitative und räumliche Verteilung der Nachfrage 82
VI ZUSAMMENFASSUNG: ZUKÜNFTIGER BEDARF AN BETRIEBSGEBIETEN IM VORARLBERGER
RHEINTAL 90
VII VERZEICHNISSE 92
VII.1 Tabellenverzeichnis 92
VII.2 Abbildungsverzeichnis 93
VII.3 Quellenverzeichnis 95

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