Mittwoch, 15. März 2017

[ #Bregenzerwald ] Die Braunarlspitze (2649 m) im Bregenzerwald


Im Bregenzerwald steigen die Berghöhen stufenweise Richtung Südosten bis 2.649 m (Braunarlspitze) an.

Im Bregenzerwald steigen Landschaft und Berghöhen stufenweise Richtung Südosten bis 2.649 m (Braunarlspitze) an. Die Braunarlspitze ist damit der höchste Gipfel des Bregenzerwalds, in der Nordhälfte des Lechquellengebirges gelegen und daher vor allem aus dem Bregenzerwald eine sehr auffällige Erscheinung.


Er ist ein verkarsteter Kalkberg und überragt das obere Lechtal und das Quellgebiet des Großen Walsertals. Die Braunarlspitze ist namentlich ein unübersehbarer Teil der Wasserscheide Rhein - Donau, sowohl zwischen Ill (-> Rhein) und Lech (-> Donau) als auch Bregenzer Ach (-> Rhein) und Lech.
  • Ill / Lech: Lechtaler Alpen und Lechquellengebirge: Valluga - Flexenpass - Wildgrubenspitze - Spillersee - Rauhes Joch - Rote Wand - Johanneskopf - Braunarlspitze.
  • Bregenzer Ache / Lech: Am Hochtannbergpass Übergang in die Allgäuer Alpen. Braunarlspitze - Karhorn - Hochtannberg - Widderstein
Die Fernsicht von diesem bis in den Sommer mit Schneefeldern versehenen Felsgipfels ermöglicht den Bilck auf die Gebirgsruppen der Silvretta, der Ötztaler und Stubaier Alpen bis hin zu Schweizer Gipfeln, wie Säntis und Glarner Alpen. Ursprünglich noch gletscherartig belegt, findet man heute allenfalls nur noch kleine Firnfelder.

Die Erstbesteigung ist für das Jahr 1877 über den Nordgrat dokumentiert und wird dem Bergführer Matthias Wüstner aus Mellau (Bregenzerwald) zugerechnet.

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