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Mittwoch, 19. Mai 2021

[ #Bildstein ] Der größte Förderer der Wallfahrt Bildstein: Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg


Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg wurde als zweiter Sohn von Graf Konrad Balthasar von Starhemberg und Anna Elisabeth von Zinzendorf um 1640 geboren. 

Maximilian war der jüngere Bruder des berühmten Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg. Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg (*1638 † 1701) war ab 1680 Wiener Stadtkommandant, der Verteidiger Wiens bei der Zweiten Türkenbelagerung 1683, kaiserlicher General während des Großen Türkenkrieges und Präsident des Hofkriegsrates. Weiters hatte er noch vier jüngere Halbbrüder Leopold Carl, Franz Ottokar, Gundaker Thomas und Paul Joseph Jakob.

Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg (* um 1640; † 17. September 1689 in Mainz) war kaiserlicher Feldmarschall und ab 1679 Kommandant der Festung Philippsburg. Obwohl er 1689 zum Feldmarschall befördert wurde, stand er immer im Schatten seines berühmten Bruders Ernst Rüdiger von Starhemberg und erlangte so nie wirklich Berühmtheit. Maximilian wurde am 6. September 1689 beim Sturm auf die Festung Mainz schwer verwundet und erlag am 17. September 1689 seinen Verletzungen. Noch im Jahre 1765 wurde Maximilian eine Ehrung durch den Kaiser Joseph II. zuteil als er im Reichsfürstendiplom für den damaligen Grafen Georg Adam von Starhemberg mit folgenden Worten erwähnt wird: „Die Grafen und Herren von Starhemberg machten sich ferners bei unsern Vorfahren am Reich, Römischen Kaisern, auch unserm Erzhaus von der Zeit, und in diesen letztern Jahrhunderten berühmt durch Maximilian Laurentium Kaiserlichen Generalfeldmarschall, und Gouverneur von Philippsburg, welcher an denen in der Belagerung der Stadt Mainz empfangenen Wunden im Jahr Sechzehn Hundert Neun und Achtzig verstorben.“


Wallfahrt Bildstein. Im Jahre 1677 besuchte Maximilian zum ersten Mal zu Maria Lichtmess (2. Februar) die Bildsteiner Wallfahrt, auf die ihn Oberst Johann Kreiß von Themar (Krays von Themar, Johann, Oberstfeldhauptmann der 4 Herrschaften,  Obrist, † 23.9.1694. Er wurde in der Mitte des Schiffes unter der Kirche Maria Bildstein begraben. Dieses Grab ist heute nicht mehr sichtbar), Stadtkommandant von Bregenz und oberster Feldhauptmann der Vorarlberger Herrschaften, aufmerksam gemacht hatte. Nach Bergmann soll Starhemberg auch Kommandant von Bregenz gewesen sein. Maximilian verfügte in seinem Testament vom 9. Oktober 1688, welches er während der Belagerung von Philippsburg verfasst hatte, dass sein Leichnam in Bildstein beizusetzen ist. Sobald sein Tod in Bildstein bekannt würde, sollen 500 Messen gelesen und 10.000 Gulden aus seinem Vermögen an die Wallfahrt übergeben werden.

Das Geld wurde von Maximilians Bruder und Erben Gundaker aber nicht direkt der Wallfahrt, sondern dem Bischof von Konstanz übergeben. Zudem wurden noch 900 Gulden an die Armen in Bildstein und Umgebung verteilt. Der Leichnam wurde über Bregenz nach Bildstein überführt, wo er am 11. Oktober 1689 ankam. Maximilian wurde in der Gruft im inneren Chor vor dem Hochaltar und wundertätigen Marienbild beerdigt.

Maximilian gilt bis heute noch als einer der größten Wohltäter der Wallfahrt in Bildstein. Insgesamt spendete er 12.880 Gulden, darunter auch 150 Gulden für die Barockmonstranz mit Gott Vater, Hl. Geist sowie Maria und Josef.


 [Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒ 

Donnerstag, 14. September 2017

[ #Bildstein ] Biotope in der Gemeinde Bildstein in Vorarlberg

Die Gemeinde Bildstein setzt sich aus zahlreichen,  weit über den Bildsteiner Rücken verstreuten Weilern zusammen, das Ortszentrum selbst liegt im westlichen, dem Rheintal zugewandten Teil des Höhenzugs auf rund 660 Metern  Seehöhe. 
  • Gemeindefläche  913,73 ha
  • Großraumbiotope  0,00 ha
  • Kleinraumbiotope  111,03 ha
  • Gesamte Biotopfläche  111,03 ha
Die westliche Gemeindegrenze verläuft in den unteren bis mittleren Hanglagen der in Richtung Rheintal abfallenden Hangflanken, wobei im Bereich von Ingrüne und Linzenberg das Schwarzacher Gemeindegebiet weit in die Hanglagen auskragt. Im Süden verläuft die Gemeindegrenze erst entlang der Schwarzach, wendet sich auf der Höhe von Farnach dann aber stetig Richtung Osten und führt über die Hangflanken Richtung Oberbildstein und Rotach. Von dort zieht sich die Nordgrenze der Gemeinde über den Schneiderkopf, welcher mit 971 Metern Seehöhe den höchsten Punkt des Bildsteiner Rückens darstellt, und führt dann, abgesehen von einer Auskragung in den Ippachgraben, immer an der Oberkante der steilen Waldhänge des Ippachs Richtung Westen, dem Rheintal zu, wo mit Meschen und Rickenbach auf Höhen zwischen 460 und 480 Metern auch die tiefstgelegenen Weiler der Gemeinde zu finden sind.

Unter BIOTOP wird in diesem Inventar der Standort einer in sich mehr oder weniger geschlossenen Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren verstanden. Klassisches Beispiel für einen Biotop wäre etwa ein Weiher, es  kann aber genauso ein Waldstück, eine Wiese etc. sein. 

Drei Kostbarkeiten der Gemeinde: 
  • Farnach Moos (Biotop 20501) 17,89 ha: Ausgedehnter und landschaftlich höchst reizvoller Moorkomplex mit verschiedensten Regenerationsstadien ehemals abgetorfter Hochmoorflächen, Zwischenmooren und Flachmooren. Aufgrund des Auftretens zahlreicher seltener und teils stark gefährdeter Moorgesellschaften, Pflanzen- und Tierarten höchstgradig schützenswert. Das Moor wurde im Jahr 1976 zum Naturschutzgebiet erklärt.
  • Birkenhain auf der Halda über Künzen (Biotop 20504) 2,28 ha: Schöner und auch landschaftlich besonders wirksamer Besenbirkenhain, der mit Fug und Recht als der am besten erhaltene Bestand seiner Art im gesamten Inventarisierungsgebiet gelten kann. Er ist in höchstem Grade schutzwürdig und es sollte alles unternommen werden um den Hain in seinem gegenwärtigen Erscheinungsbild zu erhalten, um der Nachwelt ein Bild dieser einst weit verbreiteten Flurform vermitteln zu können.
  • Bachschluchten (Burgstobel, Eulentobel, Rickenbachtobel) (Biotop 20506) 44,62 ha: Die Bäche, die den Bildsteiner Höhenrücken zum Rheintal hin entwässern, folgen in ihrem Lauf den Schichtfugen der steil einfallenden Granitischen Molasse (mit Ausnahme der Schwarzach). Waren die Bäche ursprünglich durch Moränenmaterial des Rheingletschers plombiert, fließen sie heute durch ausgeräumte Bachschluchten mit ausgeprägt V-förmigem Profil. Teilweise durchfließen die Bäche ausgeschliffene Sandsteinrinnen die fast künstlich wirken, dann schießen sie wieder über schräg abfallende Felsschwellen hinweg, unter denen sich tiefe Kolke gebildet haben. Hohe Wasserfälle und schotterverfüllte Fließstrecken wie sie etwa für die Pfänderbäche typisch sind, können hier nur selten gefunden werden. Dahingegen wird die Bachsohle immer wieder von grobem und von dichten Moosdecken überzogenem Blockwerk überdeckt.

[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒
Inhalt 
Seite
Einführung  5
– Kurzer Rückblick und Ausblick  5
– Was ist ein Biotop?  6
– Wann gilt ein Biotop als BESONDERS SCHUTZWÜRDIG? 7
Gemeindebericht  9
– Geographie und Geologie  9
– Biotopausstattung  11
– Schutzstatus der Biotopflächen  13
– Verbindung zu angrenzenden Gemeinden  14
– Drei Kostbarkeiten der Gemeinde  15
Farnach Moos (Biotop 20501)  15
Birkenhain auf der Halda über Künzen (Biotop 20504) 18
Bachschluchten (Burgstobel, Eulentobel, Rickenbachtobel) (Biotop 20506) 21
– Kurzdarstellung der weiteren Biotopflächen 23
Moor beim Ferienheim Oberbildstein (Biotop 20502) 23
Schneiderkopf (Biotop 20503)  24
Schwarzerlen-Quellwald auf Altreute (Biotop 20505)  27
Mähnardeten Oberbildstein (Biotop 20508) 28
Wälder im Schwarzachtobel (Biotop 20509) 29
Schichtkopfrasen und -wälder (Biotop 20507, 01 und 03) 31
Laichtümpel über Geißbirn (Biotop 23005, 02) 33
Steinbrüche von Meschen (Biotop 23005, 04) 34
– Gefährdungen  35
– Empfehlungen für Schutz und Erhalt  39
Was wurde bisher getan?  39
Was kann die Gemeinde tun für …  39
Was kann der Einzelne tun für …  43
Artenliste  47

Freitag, 12. Februar 2016

[ #Bildstein ] Die Bildsteiner Denkmäler

Bildquelle: Wikimedia
Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bildstein enthält die 15 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bildstein, wobei 11 Objekte per Bescheid und vier durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Die Wallfahrtskirche U.Lb.Fr.Mariä Heimsuchung ist eine der beliebtesten Wallfahrtskirchen und zugleich ein Zeugnis der Vorarlberger Barockbaukunst mit wertvollen Sakristeischränken.
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ein statistischer Blick auf die Gemeinde Bildstein in Vorarlberg - (GKZ 80205)

"Ein Blick auf die Gemeinde"  80205 - Bildstein ist eine regionale Information der Statistik Austria und bietet anhand von Tabellen und Grafiken einen durchgehenden Vergleich der gewählten Gemeinde Vorarlbergs mit dem politischen Bezirk bzw. dem Bundesland, in dem sie liegt.

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[MITTELPUNKT Vorarlberg] Ein statistischer Blick auf die Gemeinde Bildstein in Vorarlberg - (GKZ 80205)
[Letzte Aktualisierung 30.5.12]