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Dienstag, 7. Juni 2022

[ #Bizau ] Barfußweg - Wanderung Bizauer Moos


In den letzten Jahren hat der Bregenzerwald sein Wanderangebot konsequent optimiert. Die 2.000 Kilometer Wanderwege sind alle einheitlich und nach dem Vorarlberger Wanderwegekonzept beschildert. Themenwege - wie der Barfußweg in Bizau - werden dabei immer beliebter.


Blasenfrei. Aber auch für den Schulausflug kann der Barfußweg ein lohnenswertes Ziel sein. Immer mehr Schulen ghenen aus Raumspargründen dazu über, die Kinder den ganzen Tagen in ihren Straßenschuhen zu lassen, da sind manche - nicht nur die preiswerten Modelle - echte "Schweißer". Erholung für die Füße tut gut, die "Entschleunigung" allemal und endlich ein Schulausflug ohne Blasen.

Entschleunigung. Auf Vorarlbergs erstem Barfußweg mit natürlich gewachsenem Untergrund findet man Erholung vom reizüberfluteten Alltag. Entlang des Ulvenbachs im Bizauer Moos, einem Jahrtausende alten Hochmoor, wird das beinah in Vergessenheit geratene Barfußgehen auf 1,2 Kilometern über die verschiedensten Strukturen der Bodenoberfläche neu angeregt.

Mit allen Sinnen. Eine Wanderung am Barfußweg in Bizau macht nicht nur Aktiv-Kneippern, auch Kindern und Eltern, Schülern und Lehrern gleichermaßen Spaß. Mit bloßen Füßen durch das jahrtausendealte Hochmoor im Bizauer Obermoos zu spazieren, schärft die Wahrnehmung mit allen Sinnen. Beim Beginn des Barfußweges gibt es keine Parkplätze, automobile Wanderer stellen ihr Auto im Dorfzentrum von Bizau ab. Man folgt dem Wegweiser "Moosrundweg" und erreicht nach nur zehn Minuten Gehzeit in südlicher Richtung den Barfußweg.

Moos. Moos meint hier natürlich keinen "Moosweg" im heutigen Sprachverständnis, sondern sumpfig, oder feucht, denn der Gattungsname "Moos" (Althochdeutsch, mittelhochdeutsch "mos") für "Moor" oder "Sumpf", also als Bezeichnung sumpfiger Wiesen-, Streu-, Waldbodens, als feuchtes, sumpfiges Land ist bei uns nicht mehr in Gebrauch.

10.000 Jahre. Angekommen beim Barfußweg werden erst einmal Schuhe und Socken ausgezogen und entweder mit den Schuhbändern verknüpft und über die Schultern gehängt oder im Rucksack verstaut. Genüsslich spaziert man die Ulve bachaufwärts, die das Naturjuwel mit frei pendelndem Lauf durchfließt. Es geht über artenreiche Feuchtwiesen und stärker vernässte Niedermoosflächen an den Rand der Hochmoorweiten. Von Zeit zu Zeit wechselt der Weg von einem Ufer der Ulve zum anderen, die Barfußwanderer folgen dem Wegverlauf auf den unterschiedlich weichen, mitunter aber auch rauen und spröden Oberflächen, 10.000 Jahre Erdgeschichte unter den Füßen. Vom Gletscherrückzug in der Nacheiszeit bis zur einmaligen Gartenkultur in den Moosäckern spannt sich der bemerkenswerte Bogen auf dem Weg durchs Moos. Nach etwa einer Stunde Hin- und Rückweg kann man - durch die angenehme Erfahrung der Wanderung am Barfußweg gestärkt - in Bizau die Socken und Schuhe wieder anziehen.

PS: Vorarlberg Tourismus vergab für den Barfußweg in Bizau 2006 den Vorarlberger Tourismuspreis.



 [Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒ 

Montag, 22. August 2016

[ #Bizau ] Alpenlehrpfad am Hirschberg in Bizau

Der Alpenlehrpfad am Hirschberg in Bizau führt durch ein Pflanzenschutzgebiet.

Man fährt mit der Sesselbahn bis zur Bergstation und erlebt dort in einer leichten Rundwanderung (mit Familie bis zwei Stunden) die Alpenflora am Hirschberg in Bizau. 16 nummerierte Tafeln und ein kleines Büchlein informieren über Landschaft, Pflanzen und Tiere dieses Pflanzenschutzgebietes.
Vorarlberger-Bloghaus-Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒

Dienstag, 28. Februar 2012

Biotopinventare der Gemeinden Vorarlbergs zum Download

Unter BIOTOP wird in diesem Inventar der Standort einer in sich mehr oder weniger geschlossenen Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren verstanden. Klassisches Beispiel für einen Biotop wäre etwa ein Weiher, es kann aber genauso ein Waldstück, eine Wiese etc. sein.

Häufig bilden einzelne Biotope in sich zusammenhängende Komplexe aus, wie etwa ein Quellmoor mit der Quelle als Einzelbiotop und den angrenzenden nassen "Quellsümpfen". Dann wird von BIOTOPKOMPLEX gesprochen. Besonders Großtiere haben Biotop übergreifende Reviere, oder ganze Landschaftsteile bilden einen geschlossenen und vielfältigen Lebensraum von besonderer Schutzwürdigkeit (z.B. Kanisfluh). In diesem Fall wird von einem GROSSRAUMBIOTOP gesprochen.

Grundsätzlich ist Biotop ein allgemeiner Begriff. Ein Biotop muss nicht von vorne herein besonders oder überhaupt schutzwürdig sein. Auch ein Garten ist z.B. ein Biotop mit Kultur- und Wildpflanzen und einer großen Zahl an Tieren - beliebte und unbeliebte - sei es im Boden oder an Pflanzen. Den Rahmen für die Beurteilung besonderer Schutzwürdigkeit haben die einschlägigen Landesgesetze vorgegeben. Die Aufnahme eines Biotops ins Inventar heißt aber nicht, dass die Fläche dadurch "automatisch" geschützt ist. Es handelt sich hingegen um informelle Vorbehaltsflächen, in andern Worten um "Hinweistafeln" auf besonderen Wert und nicht um Stoptafeln.

Die Biotopflächen sind auch digital erfasst und können über den VOGIS Atlas eingesehen werden. Der Bericht steht für jede Gemeinde Vorarlbergs als PDF-Download zur Verfügung.

Mehr + Download:
Aktuelles Biotopinventar (2010) der Gemeinden Vorarlbergs zum Download

Sonntag, 12. Juni 2011

Ein (statistischer) Blick auf die Gemeinden Vorarlbergs

"Ein Blick auf die Gemeinde"
ist eine regionale Information der Statistik Austria und bietet anhand von Tabellen und Grafiken einen durchgehenden Vergleich der gewählten Gemeinde Vorarlbergs mit dem politischen Bezirk bzw. dem Bundesland, in dem sie liegt. Insgesamt sind es 55 Datenblätter die in ihrer Gesamtheit kostenpflichtig sind.

Acht der insgesamt 55 Datenblätter werden allerdings auch kostenlos online bereit gestellt. Zusätzlich zu diesen acht ausgewählten Blättern werden weitere wichtige Daten aus der Großzählung 2001 und zur Bevölkerungsentwicklung angeboten. Ein unverzichtbarer Behelf für örtliche Gemeindefunktionäre.


Ein Blick auf die Gemeinde
* Bevölkerungsentwicklung
* Bevölkerungsveränderung nach Komponenten
* Wohnungen (Hauptwohnsitze) nach Wohnraumanzahl
* Wohnbaustatistik
* Land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Flächen nach Erwerbsart
* Ordentliche Gebarung der Gemeinde
* Außerordentlicher Haushalt und pro Kopf-Ziffern
* Steuereinnahmen und Gemeindesteuer pro Kopf
* Erläuterungen

Probezählung 2006
* Einwohnerzahl 31.10.2006

Aktuelle Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung
* Einwohnerzahl und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung
* Bevölkerungsstruktur

Volkszählung 15. Mai 2001
* Wohnbevölkerung und Bürgerzahl
* Demografische Daten
* Wohnbevölkerung nach Ortschaften
* Lebensunterhalt
* Bildung, Schüler/Studenten, Familie, Haushalte
* Erwerbs- und Schülerpendler; berufliche und wirtschaftliche Merkmale
* Erwerbspendler nach Pendelziel
* Erläuterungen

Gebäude- und Wohnungszählung 15. Mai 2001
* Gebäude und Wohnungen
* Erläuterungen

Arbeitsstättenzählung 15. Mai 2001
* Arbeitsstätten und Beschäftigte
* Arbeitsstätten und Beschäftigte im Vergleich zu 1991
* Erläuterungen

Mehr + Download:
Ein Blick auf die Gemeinden in Vorarlberg