[ #Rheintal ] Natura Trail Rheindelta

Ein Themen-Wanderweg durch ein reichhaltigstes und wertvolles Naturschutzgebiet.

Natura Trails© sind Themenwege durch Schutzgebiete, die für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignet sind. Sie fördern das Erleben der heimischen Tiere, Pflanzen und Lebensräume und stärken dadurch das Bewusstsein für den Schutz von Natur und Landschaft.


[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

[ #Fußach ] Naturschutzgebiet: Rheindelta - Rohrspitz - Rheinspitz

Als Rheindelta wird das dreieckförmige Gebiet bezeichnet, das aufgrund der Rheinregulierung zwischen dem ursprünglichen Alten Rhein (Grenze Österreich-Schweiz), dem neu entstandenen regulierten Neuen Rhein und dem Bodensee in Vorarlberg entstanden ist.


 [Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒
Verortet in Reiter
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Link





 












[ #Rheintal ] Das Lauteracher Ried

Das Lauteracher Ried entspricht in seiner heutigen Ausprägung einer alten Kulturlandschaft, die durch spezifische Nutzungsformen in Gegenwart und Vergangenheit geprägt wurde.

Das Niedermoorgebiet "Lauteracher Ried" liegt in der Region der Rheintalmoore. Die weiträumige Moorlandschaft des nördlichen Alpenrheintals, das bis heute durch großflächig extensiv genutzte Streuwiesen als Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten ausgezeichnet ist, hat besondere Bedeutung als Lebensraum für Wiesenbrüter.


Deshalb wurde bereits im Jahre 1995 auch das "Lauteracher Ried"  als Natura 2000-Gebiet gemäß der Vogelschutzrichtlinie nominiert. Durch die jahrzehntelange Diskussion um den Bau der Bodensee Schnellstraße S 18 bzw. die damit verbundene Klage wurde es schließlich notwendig, das Natura 2000-Gebiet zu erweitern. Am 15. März 2007 hat die Vorarlberger Landesregierung das 317,6 ha große Natura 2000-Gebiet "Unteres Rheintal" gemäß der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie verordnet.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒
Verortet in Reiter
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Link





 












[ #Feldkirch ] Zur Eiszeit des Gasserplatzes in Göfis

Im Rahmen der Bauarbeiten des Ambergtunnels wurde im Gemeindegebiet von Göfis ein Gletschertopf entdeckt.

Das Naturschutzgebiet Gasserplatz ist ein Feuchtgebiet, das von Wissenschaftlern als Flach- und Zwischenmoor ausgewiesen wird. Es bietet heute seltenen Moorpflanzen Lebensraum.

Der südliche Bereich des Gasserplatzes, der über die Landesstraße von Göfis-Hofen in Richtung Feldkirch erreicht werden kann, ist als Erholungsbereich zum Verweilen gestaltet.

Weiters ist am nördlichen Waldrand des Gasserplatzes eine Eiche in das Naturdenkmalbuch eingetragen. Mit einer Höhe von zirka 30 Metern, einem Umfang von rund 3,5 Metern und einem Alter von etwa 250 bis 300 Jahren erhält die Eiche somit den Schutz des Naturschutzgesetzes.

Auf dem Göfner Gasserplatz erfolgte im Jahr 1864 die letzte Hinrichtung. Von dem Delinquenten hat der Platz seinen heutigen Namen.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]  ⇒
Verortet in Reiter
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Link

 



 





 






[ #Vorarlberg ] Von Schamanen, Goldgräbern und Soldaten


Frühe Formen der „Aneignung“ von Gebirgen in Vorarlberg

Die von dem Bludenzer Historiker und "Hexenforscher" Manfred Tschaikner angeführten Beispiele verweisen darauf, dass in dem langen Zeitraum, der nun durch archäologische und paläobotanische Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte alpiner Räume in Vorarlberg belegt ist, durchaus eine Art von Normalität in den Beziehungen der Menschen zum Gebirge herrschte. 

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒
  • Keinen Beitrag als Fan von MITTELPUNKT #Vorarlberg auf ⇒Facebook versäumen.
  • 8.8.14 [Letzte Aktualisierung - online seit 11.10.13]
  • Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs und findet man auch auf Facebook.

[ #Dornbirn ] Dornbirner Statt-Geschichten

[Free eBook] Dieser Band ist als Beitrag zu einer kritischen Stadt- und Regionalgeschichte zu verstehen.

Am Beispiel der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Dornbirns in den letzten hundert Jahren werden von den Autoren Tendenzen deutlich gemacht, die auch für die Landesgeschichte Vorarlbergs Gültigkeit besitzen.

Die Vorarlberger Malingesellschaft hat das (vergriffene) Werk zur Dornbirner Stadtgeschichte als PDF online gestellt. Es kann kostenfrei heruntergeladen werden und ist als PDF besonders wertvoll, weil das Suchen mit dem Acrobat Reader nochmals so einfach ist, wie es mit dem Personen- und Ortsverzeichnis der Printausgabe schon möglich gewesen wäre.

Malin-Gesellschaft. Die Johann-August-Malin-Gesellschaft widmet sich der Erforschung der Vorarlberger Zeitgeschichte, und hier besonders ihren lange vernachlässigten Themen wie Antisemitismus, Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Sie bringt sich auch in öffentliche Debatten zu diesen Fragen ein. Diese Publikation und ihre freundliche kostenfreie Online-Stellung ist ein Teil dieser auch sonst beachtenswerten Tätigkeit.

Verlagsinformation. Werner Bundschuh / Harald Walser: Dornbirner Statt-Geschichten
Studien zur Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs, Band 1. 1987, 254 Seiten (vergriffen)

Inhalt
  • Vorwort
  • Wilhelm Stärk - Wesen und Arten des Dornbirners - Eine Anthologie der schönsten Lesefrüchte
  • Werner Bundschuh - Kreist das Blut der Ahnen - Zum Bild der Dornbirner Unternehmer im Werk von Hans Nägele
  • Leo Haffner - "Der Liberalismus bringt keinen Segen" - Martin Thurnher - ein Leben für den Konservativismus
  • Reinhard Mittersteiner: Die Genossen Handwerker - Zur Geschichte der Dornbirner Sozialdemokratie in der Monarchie
  • Werner Dreier: "Hier gab es keinen Unterschied" - Arbeiterschaft und Arbeiterbewegung Dornbirns in der Ersten Republik
  • Gernot Egger - Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer... - Verfolgung oppositioneller Arbeiter im Austrofaschismus und im Nationalsozialismus
  • Harald Walser - Der Tod eines Staatsdieners Hugo Lunardon und der Nationalsozialismus in Dornbirn
  • Autorenverzeichnis
  • Namensregister
  • Ortsverzeichnis
  • Bildquellennachweis
[Zeitreiseführer-Vorarlberg] LINK ⇒
Verortet in Reiter
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Link
 19., 20. Jhdt
 

















[ #Dornbirn ] Ein "Moorsoldat" aus Vorarlberg: August Weiß (1921-2008)

Der Dornbirner Kriegsdienstverweigerer August Weiß kam in das KZ Esterwegen im Börgermoor.

August Weiß (1921-2008) wurde als Sohn des Kaminkehrers Karl Weiß und der Maria Weiß (geb. Feuerstein) in Dornbirn geboren. Er hatte vier Geschwister, und das Elternhaus war sehr katholisch. Die ökonomische Situation im Elternhaus ermöglichte dem hochbegabten Kind keinen weiterführenden Schulbesuch, so dass er nach der sechsjährigen Volksschulzeit ab 1936 bei der Textilfirma F.M. Hämmerle arbeiten musste.

Im Oktober 1939 wurde der junge Textilarbeiter August Weiß von der Firma F.M. Hämmerle entlassen und wenig später auf die Vermunt-Baustelle der Illwerke im Montafon dienstverpflichtet. Der 1,65 Meter große, schmächtige August musste dort Schwerarbeit leisten, und die menschenverachtende Behandlung der Zwangsarbeiter bestärkte ihn in seiner Ablehnung der deutschnationalen Ideologie und des Nazi-Regimes.


Ab Oktober 1940 musste er als "Dienstverpflichteter" seinen Reichsarbeitsdienst im Allgäu mit "unbestimmter Dienstzeit" ableisten. Im Februar 1941 wurde er zu den Gebirgsjägern in Salzburg eingezogen. Doch er blieb nicht lange in der Kaserne. Nach kurzer Zeit verließ der Pazifist die Truppe und begab sich nach Kärnten, mit der Absicht, nach Jugoslawien zu flüchten. An der Grenze wurde er gewarnt, dass die deutschen Truppen bald Jugoslawien überfallen würden. Deshalb fuhr er unter großen Schwierigkeiten im Zug zurück nach Vorarlberg. Seine Mutter riet ihm, sich zu stellen, doch August lehnte dies kategorisch ab, er wollte in die Schweiz. Seine Flucht endete bereits in Frastanz. In Zivil und ohne Papiere wurde er von einer Patrouille am 7. Februar verhaftet und in Salzburg inhaftiert. Für August Weiß war klar, dass er mit einem Todesurteil rechnen musste.

Am 27. März 1941 wurde August Weiß wegen Fahnenflucht vom "Feldgericht der Division 188" zu sechs Jahren Zuchthaus und "Verlust der Wehrwürdigkeit" verurteilt. Die Strafe wurde – wie im Gesetz vorgesehen – für die Dauer des Krieges ausgesetzt,] und August Weiß kam nach etlichen Aufenthalten in Polizeigefängnissen ins Soldaten-KZ Aschendorfer Moor bei Esterwegen, nahe der holländischen Grenze.

In diesem gefürchteten Emslandlager wurden 1200 bis 1500 Militärsträflinge gefangen gehalten. August Weiß musste die furchtbaren Lagerbedingungen am eigenen Leib erleiden: Schläge, Mißhandlungen, Erniedrigungen, hunger, und Schwerarbeit: „Pro Tag musste ich 13 Kubik Moor umarbeiten. Es war eine barbarische Arbeit", die er nur überlebt habe, „weil es unter den Häftlingen Solidarität gab."

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

[ #Dornbirn ] Dornbirner Sagen

Lange glaubte man, dass Dornbirn arm an Sagen sei. Mit der wunderbarens Sammlung von Walter Weinzierl aus dem jahre 1967 wurde man spätesestens eines anderen belehrt. 

Bei Sagen.at stehen die "Dornbirner" Sagen online. Weitere Dornbirner Sagen stehen  im Dornbirn Lexikon online. Eine schnelle kostenlose Quelle auch für den Sach- und Deutschunterricht. Nicht nur.


Vorarlberger Bloghaus ⇒
Verortet in Reiter
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Link



 














[ #Lustenau ] Lustenauer Sagen

Quellen der Lustenauer Sagen auf dem Portal Sagen.at sind  "Die Sagen Vorarlbergs. Mit Beiträgen aus Liechtenstein, von Franz Josef Vonbun,  "Im Sagenwald, Neue Sagen aus Vorarlberg" von Richard Beitl und die Sammlung von Johannes Baptist Grabher, (* 4. August 1894 in Lustenau; † 17. Januar 1965Lustenau), dem Lustenauer  Mundart- und Heimatdichter.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒
Verortet in Reiter
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Link

















Lustenauer Sagen auf Sagen.at

Herkunftsglaube
Der Girenwagen
Der ewige Jude
Der Ewige Jude
Der Roßhocker
Der Büngenbudel
Der Weinzapfer
Zwei Hündle
Die zwei Hündle
Der glühende Stein
Vom Alphirt und dem weißen Roß
Kamor
Der Bettler
Der Kummenberg
 Der Vorsee bei Lustenau
Mädchenhändler
Galliküng
 Der Wucherer
Der Geist und der Staatsanwalt
 Die schwarze Sau
 Heuschelme
Der Kappelegeist in Lustenau
Der Kapellefeldgeist
Der Sankallar
Eine Hexe will Gewitter machen
Das Wetterglöcklein
Die Besenhexe
Das Lustenauer Weiblein
'S Steäckowiibli
Das Heidengundele I.
Das Heidengundele II.