[ #Walsertal ] Bergsteigerdorf Großes Walsertal

Die Initiative "Bergsteigerdörfer" ist ein Projekt des Österreichischen Alpenvereins. 

Das Große Walsertal ist dabei eines von 17 Bergsteigerdörfern in Österreich, das in einer eigenen Broschüre auf 46 Seiten vorgestellt wird. Es steht auch als kostenloser Download im PDF-Format online. Die Broschüre beinhaltet Geschichtliches, Besonderheiten, Tourentipps und vielfältige Informationen zum Großen Walsertal.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒



[ #Weiler ] Mirakelberichte: Wallfahrt zu Weiler

Dass das Wiener Rathaus denselben Architekten hat, wie die Kirche in Weiler überrascht.

Manfred Tschaikner - der bekannte Vorarlberger "Hexenforscher" hat in der Onlinepublikation "Verba volant" des Vorarlberger Landesarchivs mit dem Beitrag "Die verhinderte Wallfahrt zu Weiler im Vorarlberger Vorderland" auf eine weitere Weiler Geschichte hingewiesen.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

[ #Bizau ] Alpenlehrpfad am Hirschberg in Bizau

Der Alpenlehrpfad am Hirschberg in Bizau führt durch ein Pflanzenschutzgebiet.

Man fährt mit der Sesselbahn bis zur Bergstation und erlebt dort in einer leichten Rundwanderung (mit Familie bis zwei Stunden) die Alpenflora am Hirschberg in Bizau. 16 nummerierte Tafeln und ein kleines Büchlein informieren über Landschaft, Pflanzen und Tiere dieses Pflanzenschutzgebietes.


[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒
Das #Vorarlberger Bloghaus findet man auch auf Facebook.

[ #Vorarlberg ] Wildökologie in Vorarlberg

Kernzonen sollen der Erhaltung der betreffenden Wildart in der Kulturlandschaft dienen. 

In Vorarlberg sind nur mehr wenige Gebiete vorhanden, die dem Rotwild einen allen Anforderungen entsprechenden Lebensraum bieten können. Insbesondere fehlen geeignete Wintereinstandsgebiete. Daher ist es erforderlich, dass das Rotwild in jene Gebiete des Landes gelenkt wird, die seinen Anforderungen noch am besten zu entsprechen vermögen.

Demnach wurden die vorhandenen Lebensräume von Rotwildpopulationen in Kernzonen, Randzonen und Freizonen eingeteilt. In Kernzonen sind möglichst gute Lebensbedingungen für das Rotwild zu schaffen, etwa durch Verbesserung der Einstands- und Äsungsverhältnisse, durch Fütterung, durch Wintergatterung und durch Festlegung von Wildruhezonen. In der Randzone sind die jagdwirtschaftlichen Maßnahmen danach auszurichten, dass sich das Rotwild dort nur vorübergehend in geringer Anzahl aufhält. Dementsprechend ist festgelegt, dass in der Randzone die Fütterung verboten ist. In Freizonen ist jedes Stück Rotwild, welches sich dort einfindet, sofort zu erlegen.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒


[ #Bizau ] Barfußweg - Wanderung Bizauer Moos

In den letzten Jahren hat der Bregenzerwald sein Wanderangebot konsequent optimiert. Die 2.000 Kilometer Wanderwege sind alle einheitlich und nach dem Vorarlberger Wanderwegekonzept beschildert. Themenwege - wie der Barfußweg in Bizau - werden dabei immer beliebter.


10.000 Jahre Erdgeschichte unter den Füßen. Vom Gletscherrückzug in der Nacheiszeit bis zur einmaligen Gartenkultur in den Moosäckern spannt sich der bemerkenswerte Bogen auf dem Weg durchs Moos.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

[ #Rankweil ] Die Rankweiler Dorfordnung von 1596

Dorfordnung von Rankweil vom 10. Januar 1596, betreffend die Nutzung des Gemeindegutes, die Gemeindefronen, die Bestellung der Geschworenen, das Nichteinhalten der Flur- und Weggrenzen, das Schließen der Gatter, die Deckung des Holzbedarfs der Bäcker, Färber, Gerber, die Nutzung der Maiengüter, die Wahl des Säckelmeisters, die Gültigkeit der Ordnung auch für die Rodsäumer. Im Anhang folgt eine Beschreibung der Grenzen zwischen Rankweil und Altenstadt von 1552.  

Den Ortschaften des Gerichts Rankweil-Sulz standen seit dem ausgehenden Mittelalter in den Urkunden aufscheinende Kollegialorgane vor, die aus einer von der Größe der Siedlung abhängigen Zahl so genannter „Geschworener“ bestanden. Den Rahmen für diese frühe Form der Gemeinde gaben aber nicht die einzelnen Dörfer ab, sondern in der Regel die Pfarren. Ihnen standen Kollegialorgane vor, die aus einer von der Größe der Siedlung abhängigen Zahl so genannter „Geschworener“ bestanden. In Rankweil beispielsweise amtierten sieben „Geschworene“ als „Siebener“. Außerdem gab es dort den „Achtzehner“. Der „Achtzehner“, war ein erweiterten Ausschuss, der vor allem über die Grenzen zwischen Eigentum und Gemeindebesitz zu richten hatte sowie auch über die Anbauordnung entschied.

Die Rankweiler Dorfordnung von 1596. Diese Gemeinden besaßen für den eigenen Zuständigkeitsbereich ein Satzungsrecht, das bedeutet die Gemeinden (meist identisch mit der Pfarre) können selbst Rechtsquellen schaffen. Zu dieser frühen Form des "Kommunalismus" zählt die „Dorfordnung“ welche der „Siebener“ und der „Achtzehner“ namens der Gemeinde Rankweil 1596 festsetzte. Das Satzungsrecht ist ein wichtiger Schritt zur Ablöse des Gewohnheitsrechtes. Sie bietet keine vollständige Kodifikation aller im örtlichen Bereich geltender Normen. Aufgezeichnet wurde vielmehr, was aufgrund von Veränderungen, von Unklarheiten notwendig erschien. Im Mittelpunkt der Rankweiler Ordnung standen die Nutzung der Gemeindewaldungen, die Schonung von Bannwäldern und bestimmter Baumarten, der Feldfluren und der Viehweiden sowie die Organisation des Gemeinwerks zur Erhaltung von Wegen und Wuhren.

In Rankweil, Sulz, Altenstadt, Götzis, Göfis oder Tisis amtierten jeweils sieben Geschworene als „Siebener“. Noch im 18. Jahrhundert hieß es, dass  in Rankweil, die Gemeinde vom Säckelmeister, fünf Geschworenen und zwei Bannwarten „dirigiert“werde.

Säckelmeister, Bannwart, Geschworene. Den Säckelwart kennen wir noch als "Kassier" aus verschiedenen Vereinsstatuten, die Geschworenen waren auf das Gemeinwohl vom Landamann vereidigt. Nach Ablauf der ein- oder zweijährigen Amtszeit hatten sie den neuen binnen zwei Monaten Rechnung zu legen.  Der Säckelmeister musste jährlich vom Siebener und Achtzehner Ausschuss neu bestellt werden. Gewählt wurden die Geschworenen von der „Gemeinde“, das waren aber nur die hausbesitzenden Männer.

Ein Bannwart  musste die ordnungsgemäße Flurnutzung überwachen und dafür Sorge tragen, dass nur die Allmendberechtigten ihr Vieh auf die Weide trieben. Unerlaubterweise weidende Tiere pfändete er und übergab sie dem Tavernwirt, der sie bis zur Erlegung einer Geldbuße im Pfandstall behielt.

Es war also keineswegs so demokratisch wie dies auf den ersten Blick erscheinen mag, aber immerhin eine Art Selbstverwaltung. Und auch die Macht war zeitlich begrenzt, wenngleich die ausscheidenden Geschworenen ein Vorschlagsrecht für die neuen hatten und damit ihre Interessen wohl zu tradieren wussten. Interessant wäre zu wissen, wie sich dieses frühe "Rotationsprinzip" denn auch auswirkte. Kein Zweifel kann aber auch darüber bestehen, dass diese Verwaltung auch sehr auf das eigene Gemeinwesen eingeschränkt und eingeengt war, dass es nicht nur Gemeinwesen organisierte sondern auch Trennung und  Ausschluss von der Gemeinschaft.


Allmende. Ein Sachverhalt, der sich in den Problemen mit den "Agrargemeinschaften in Vorarlberg bis in die heutigen Tage erhalten hat.  Rechtsanwalt Dr, Gottfried Waibel erläutert dazu:
"Die Allmende ermöglichte allen Gemeindebewohnern gemeinsam Güter land- bzw. forstwirtschaftlich zu nutzen (Gemeindegut). Diese Nutzung von Wald und Weide lässt sich bis in die voralemannische Zeit zurückverfolgen. Dabei waren alle Gemeindebewohner stets voll gleichberechtigt. Mit der Zunahme der Dorfbewohner und mit dem Aufkommen neuer Berufsgruppen neben dem traditionellen Bauernstand änderte sich dies. Der Anteil der sogenannten nutzungsberechtigten Gemeindebewohner nahm ab, der Anteil der „rechtlosen“ Gemeindebewohner nahm laufend zu. Nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 80iger Jahre verloren dann zahlreiche Gemeinden das Eigentum an neu gegründete Argrargemeinschaften." 
So hat die Agragemeinschaft Rankweil heute etwa 800 Mitglieder und die Marktgemeinde Rankweil ist mit  rd. 12.000 Einwohnern lediglich mit 22,75 Prozent daran beteiligt.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

[ #Walgau ] Die Getreidemühle in Düns

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1619.

Nachdem Paulus Tschütscher, Hubmeister in Feldkirch, die Mahl- und Sägemühle von Kaspar Schuechter käuflich erworben hatte, gibt er sie Peter Reüz zu Thünß zu Lehen. Eine weitere Nennung erfährt die Mühle von Düns in einer Mühlordnung von 1643, in der die zu zahlenden Löhne festgelegt wurden.


Ursprünglich lebte die Bevölkerung des Dorfes von der Land- und Forstwirtschaft. Heute sind nur noch einige wenige Landwirte im Dorf. Die Bauern auch aus den umliegenden Gemeinden brachten damals ihr Getreide zum Mahlen. Bis 1948 wurde die Mühle mit dem Wasser des Weyerbachs betrieben, danach wurde auf Strombetrieb umgestellt. Der Betrieb wurde 1958 eingestellt. Das Gebäude wurde fachmännisch restauriert und erscheint im alten Glanz mit Pilastermalerei.

[Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

          [ #Krumbach] Krumbacher Moor: Archivierte Klimageschichte über 11000 Jahre


          Das Moor ist auch Heimat für zahlreiche bedrohte Arten und Pflanzen.

          Moore haben mehr zu bieten als Schlamm und Torf. Neben einer unglaublichen Artenvielfalt und der Schönheit der Landschaft ist das Moor Heimat für zahlreiche bedrohte Arten und Pflanzen. Der Lebensraum Moor ist etwas sehr Spezielles und bietet einer großen Vielfalt an Moorbewohnern einen Platz zum Leben, angefangen bei Moosen über fleischfressende Pflanzen bis zu Schmetterlingen und Fröschen.

          Die pollenanalytische Untersuchungen an zwei Bohrkernen aus dem Moor Salgenreute bei Krummbach im Vorderen Bregenzer Wald lieferte neue Erkenntnisse über die Vegetations- und Klimageschichte des Alpenraumes im frühen Holozän von ca. 11.500 bis ca. 5.000 Jahre vor heute! Die Basisproben aus dem Ton sind noch dem Spätglazial zuzuordnen. In dieser nur 20 cm mächtigen Schicht ist die spätglaziale Vegetationsentwicklung bis zum Beginn des Holozäns nur generell erfasst.

          [Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒




          [ #Bodensee ] Gruppenreisehandbuch für die Region Bodensee

          Die Bodensee-Vorarlberg Tourismus GmbH unterstützt zahlreiche Veranstalter bei der Organisation ihrer Gruppenreise. 

          Ein Handbuch für Gruppenreisende mit Lageplan, Infos zur Region, Buchungsmöglichkeiten, Pauschalangeboten, Ausflugszielen, Hotels + Restaurants informiert und hilft Gruppenveranstaltern.

          [Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

          [ #Vorarlberg ] Vorarlberger Auswanderer nach Brasilien

          Im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo, in der Nähe des Städtchens ltararé, bestand von 1921 bis weit in die Nachkriegszeit hinein eine von Vorarlberger Auswanderern begründete landwirtschaftliche Siedlung, die "Colónia Áustria".

          In Itararé lebte schon einige Zeit Alwin Klocker, der aus Dornbirn eingewandert war. Er organisierte freie Überfahrt für die erste Gruppe von zumeist Dornbirnern und Lustenauern, indem sie als "Kaffeearbeiter" deklariert wurden.

          [Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒



          [ #Vorarlberg ] Führungskräfte und Hochqualifizierte in Vorarlberg: Regionale und soziale Herkunft

          Die Tatsache, dass Vorarlberg neben der abeschämend niedrigen Akademikerquote auch noch viele Universitätsabsolventen als "Wirtschaftsflüchtlinge" an die anderen österreichischen Bundesländer und ins Ausland verliert, ist bekannt.

          Das vorliegende "eBook" liefert dafür eine Reihe von Gründen und liefert auch für die aktuelle Schul- und Bildungsdiskussion einen reichhaltigen Fundus. Wenngleich die Untersuchungen schon Jahre zurück liegen, dürfen die Ergebnisse unter dem Motto "Im Westen nichts Neues" durchaus auf die heutigen Tage übertragen werden.

          [Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒

          [ #Fußach ] Fußacher Rheindurchstich 1900

          Hochwasser in Lustenau vor der Rheinregulierung
          Das größte Bauwerk des Industriezeitalters im Bodenseeraum.

          Die "Rheinnot" des 19. Jahrhunderts, verursacht durch die sehr zahlreichen und von verheerenden Auswirkungen geprägten Überschwemmungen des Rheins, erlebte erst sehr spät eine Linderung. Das Ende der langen Vorgeschichte des Staatsvertrages von 1892 wurde durch die Überschwemmungen von 1888 und 1890 wesentlich beschleunigt. Die endlich beschlossene Beschleunigung des Stromlaufs durch Verengung des Flußbetts und durch den Bau der Fußacher und Diepoldsauer Durchstiche war auch noch nach dem Abschluss des Staatsvertrages noch lange Zeit umstritten.



          [Zeitreiseführer-Vorarlberg]⇒