[ #Montafon ] Gefährdetes Nutztier: Das Montafoner Steinschaf

Es ist eine vom Aussterben bedrohte Schafrasse und kam nur noch vereinzelt im hintersten Montafon vor. Es wurde durch größere und mastfähigere Rassen verdrängt und kam so auf der Liste der gefährdeten Nutztiere. 

Ab 1989 wurden typische Tiere angekauft und ein Zuchtbuch zur Vermeidung von Inzucht gegründet. Seither wird die Rasse in ganz Vorarlberg gezüchtet.


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[ #Vorarlberg ] Inatura - Die Erlebnis Naturschau in Dornbirn

Die Inatura ist ein einzigartiges Museumskonzept, das Besucher interaktiv an spannende Themen heranführt und Forschung, Naturwissenschaft und Technik mit 4000 Ausstellungsexponaten „begreifbar“ macht. Es besitzt das Österreichische Museumsgütesiegel  und gilt als das größte und modernste Naturmuseum im Bodenseeraum. 
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis  auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!
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[ #Feldkirch ] Schweizer Spionagezentrum gegen Hitler: Ein mutiger Feldkircher mischt mit

Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjeunion am 22. Juni 1941 begann auch eine intensive Spionagetätigkeit der Sowjets in der neutralen Schweiz.

Dabei vermischten sich Widerstand gegen Hitler und militärische Auslandsaufklärung sowohl bei den Amerikanern aber besonders bei den Russen. Über das Spionage-Netz der Sowjets während des II. Weltkriegs schrieb anerkennend der US-Amerikaner Allen W. Dulles, (Er war während des Zweiten Weltkrieges in der von den Achsenmächten umschlossenen neutralen Schweiz Gesandter des nach Kriegseintritt der USA gegründeten US-Geheimdienstes Office of Strategic Services in Bern):  "Nie in der Geschichte der Kriegführung hat die Spionage eine so entscheidende Rolle gespielt wie für die Sowjet-Union in den Jahren 1941 bis 1944". Dulles tatsächliche Funktion war übrigens auch ein offenes Geheimnis: auch er diente als Anlaufstelle für Informanten und Widerstandskämpfer aus Nazi-Deutschland.

Einer der wichtigen Schweizer Nachrichtenlieferanten war der Journalist Otto Pünter (Deckname: "Pakbo"). Der  Sozialdemokrat hatte schon in den zwanziger Jahren einer Agentengruppe angehört, die gegen Italiens Faschisten arbeitete. Als Hitler die Macht ergriff. sammelte er hauptsächlich Nachrichten über Deutschland. Aus Feldkirch  belieferte ihn auch ein mutiger früherer Funktionär der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, der die Briefe seines Sohnes - eines Funkers im Oberkommando der Wehrmacht - auf verwertbare Informationen durchsah.

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[ #Vorarlberg ] Harald Walser - Die Hintermänner. Vorarlberger Industrielle und die NSDAP 1933-1934

Die erste kritische geschichtswissenschaftliche Veröffentlichung zu den einflussreichen Personen, die hinter der nationalsozialistischen Bewegung in Vorarlberg standen, und damals ein Tabubruch: weil man es hierzulande bis dahin nie so genau hatte wissen wollen. Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen der NSDAP und den großen Unternehmern Vorarlbergs in den Jahren 1933 und 1934.

Großindustrie. In diesem Zusammenhang erweist sich unter der Literatur zur neueren österreichischen Geschichte besonders das Werk von Norbert Schausberger "Der Griff nach Österreich" als anregend. Denn mit diesem Buch gelang es dem Autor, den "großdeutschen Gedanken" im wesentlichen als Gedanken einer großdeutschen Wirtschaftseinheit darzustellen. Diese Behauptung wird verständlich und erklärbar, wenn man weiß, dass im " Jahre 1930 ... bereits rund zwei Drittel der österreichischen Großindustrie vom ausländischen, davon die Hälfte allein vom deutschen Finanzkapital beherrscht (wurden)".

In Vorarlberg war die Situation etwas anders, denn die alles beherrschende Textilindustrie war noch über die Zeit hinaus als dieser Beitrag erschien, zu einem großen Teil in den Händen ansässiger Unternehmer.


Österreicher als Ausländer. Der Beitrag von Harald Walser liefert aber auch andere Einblicke. So zum Beispiel zum "Gastarbeiterproblem". "Gastarbeiter", das waren damals alle Nichtvorarlberger. Damals ging man gegen die "zugewanderten" Österreicher aus Kärnten, Oberösterreich oder der Steiermark so vor, wie es manche Politiker heute schon wieder gegen die zugewanderten Arbeitnehmer fordern:
"Das Zentrum der Vorarlberger Textilindustrie, Dornbirn, war von der ungeheuren Krise dieser Branche besonders betroffen. Dies führte dazu, daß alle Betriebe zur Kurzarbeit übergehen mußten. "Die rund 5.000 noch in der Textilindustrie Beschäftigten erhielten für ihre Kurzarbeit einen so geringen Lohn, daß dieser sogar unter dem Niveau der Arbeitslosenunterstützung lag" (16). Die Behörden des Landes waren der Situation nicht gewachsen und versuchten, im Lande befindliche innerösterreichische Arbeitslose abzuschieben. Diese wurden "zusammengefangen, in Arreste gesteckt (und) ... willkürlich auf fünf Jahre des Landes verwiesen und wie Landstreicher auf den Schub geschickt. Dabei handelt es sich z.T. um Arbeitslose, die seit Jahren in Vorarlberg ansässig sind und entweder die Arbeitslosenunterstützung oder die Notstandsaushilfe beziehen".
Verlagsinformation.  Harald Walser - Die Hintermänner - Vorarlberger Industrielle und die NSDAP 1933-1934 - Erschienen in: Nachträge. Zur neueren Vorarlberger Landesgeschichte. Hrsg. von Meinrad Pichler, Fink's Verlag Bregenz 1983 (2. Aufl.; 1. Aufl. 1982), S. 96-106; erstmals unter dem Titel "Wer stand hinter der NSDAP?" in: Zeitgeschichte 8 (1980), S. 288-297

Malin-Gesellschaft. Die Johann-August-Malin-Gesellschaft widmet sich der Erforschung der Vorarlberger Zeitgeschichte, und hier besonders ihren lange vernachlässigten Themen wie Antisemitismus, Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Sie bringt sich auch in öffentliche Debatten zu diesen Fragen ein. Diese Publikation und ihre freundliche kostenfreie Online-Stellung ist ein Teil dieser auch sonst beachtenswerten Tätigkeit.

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[ #Vorarlberg ] Arbeiterbewegung in Vorarlberg 1870-1946

(Free eBook) Die Begleittexte zur Ausstellung "Im Prinzip: Hoffnung: Arbeiterbewegung in Vorarlberg 1870-1946"(Bregenz 1984) sind bei der Malin-Gesellschaft kostenfrei als Online-Texte oder als eBook (PDF) greifbar. Damit steht ein Stück vernachlässigter Vorarlberger Geschichtsschreibung, nämliche jene der arbeitenden Menschen Vorarlbergs, den Interessierten zur Verfügung.

Download. Die Ausstellung bedeutete den Beginn einer umfassenden, kritischen Beschäftigung mit der Vorarlberger Arbeiterbewegung (auch der christlichen). Sie erfolgte in Form einer großzügigen Bild- und Objekt-Inszenierung in der inzwischen abgebrochenen Bregenzer Remise (Gestaltung: Reinhard Mittersteiner; wissenschaftliche Leitung: Kurt Greussing). Dazu erschien der gleichnamige Sammelband (Bregenz 1984).

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das kostenlose Informationsangebot: 

Inhalt Sammelband: Im Prinzip: Hoffnung.
Kurt Greussing
Einleitung - Arbeiterbewegung in Vorarlberg:
Traditionen, Brüche, Neuanfänge 9
Gerhard Oberkofler
Anfänge - Die Vorarlberger Arbeiterbewegung bis 1890.
Vom Arbeiterbildungsverein zur Arbeiterpartei 22
Reinhard Mittersteiner
Wachstum und Krise - Vorarlberger Arbeiterbewegung 1890-1918 73
Robert Sutterlütti
Italiener in Vorarlberg 1870-1914: Materielle Not und sozialer Widerstand 133
Werner Dreier
Konjunktur der Hoffnung - Vorarlberger Arbeiterbewegung 1918-1934 158
Reinhard Johler
"Jeatzt würds heall, jeatzt würds liacht".
Sozialistische Maifeiern in Vorarlberg 1890-1933 225
Gernot Egger
Integration und Widerstand.
Vorarlberger Arbeiterbewegung im Austrofaschismus 1934-1938 259
Meinrad Pichler
"Deutsches Leben heisst Arbeit".
Arbeiteropposition in Vorarlberg während der NS-Zeit 281
Hermann Brändle / Gernot Egger
Rohstoff Mensch:
Fremdarbeiter und Kriegsgefangene in Vorarlberg 299
Harald Walser
Anspruch und Wirklichkeit: Der Nationalsozialismus und die Vorarlberger Arbeiterschaft 308
Kurt Greussing
Schichtwechsel - Vorarlberger Arbeiterbewegung im Neuanfang 1945/46 341
Autorenverzeichnis 358
Bildquellennachweise 359
Namens- und Firmenregister 362


Inhalt: Begleittexte: Verfasser Markus Barnay

Industrialisierung in Vorarlberg:
Zwischen Heim und Fabriksarbeit

"Frönde Beattlar" und Zugereiste:
Italienische Arbeiter in Vorarlberg

Auf dem Weg zur Arbeiterpartei:
Vorarlberger Arbeiterbewegung bis 1890

"Vorwärts! Der neuen Zeit entgegen!"
Arbeiterbewegung von 1890 bis 1914

Hunger, Not und "Heldentod":
Arbeiterschaft im ersten Weltkrieg

Vorarlberg 1919:
Heimwehr statt Räterepublik

1919 bis 1927:
Der kurze Sommer der Sozialdemokratie

Auf dem Weg zum "neuen Menschen":
Arbeiterkultur und Arbeitersport in Vorarlberg

1. Mai
Der "Kampftag der Arbeiterklasse"

"Saubere Genossinnen":
Frauen in der Vorarlberger Arbeiterbewegung

1927 bis 1933:
Auf dem Weg in den "Ständestaat"

Vorarlberg 1933/34:
Das Ende der Demokratie

"Soldaten der Arbeit"
Vorarlberger Arbeiterschaft während der NS-Zeit

Schichtwechsel
Vorarlberger Arbeiterbewegung 1945/46

[ #Dornbirn ] Verein Arbeiterheim Dornbirn

[Free eBook] Zentrum der sozialdemokratischen Bildungsarbeit und zugleich "der wichtigste Kristallisationspunkt der Vorarlberger Sozialdemokratie, [wo] die Fäden der heimischen Arbeiterbewegung [zusammenliefen]" (Werner Bundschuh), war das Arbeiterheim in der Viehmarktstraße 3.

Im März 1919 von der Genossenschaft der "Vereinigten Schreiner" erworben, fungierte ein eigens hiezu gegründeter Verein als Erhalter. Hier tagten die Parteigremien, trafen sich die diversen sozialdemokratischen Vereine, Vorträge wurden gehalten, Schulungen von Parteijugend und Frauenfunktionärinnen durchgeführt sowie Feste gefeiert. Die 1924 angesuchte Schankkonzession ermöglichte die Verpflegung der zahlreichen BesucherInnen. Eine hauseigene Bibliothek stand zur Verfügung.

Nahe stehende Vereinigungen wie die Mietervereinigung Österreichs oder die Freigewerkschafter fanden ebenso Unterkunft wie die Redaktion der "Vorarlberger Wacht". Mitte der 20er Jahre wurde ein Turnsaal angebaut, da dem Arbeiter-Turnverein "Freiheit" von der Stadt die Benützung einer Schulturnhalle nicht erlaubt worden war.

Inhalt. Die Geschichte der Dornbirner Sozialdemokratie vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1990er Jahre im Spiegel des "Arbeiterheims".

Inhalt
Reinhard Mittersteiner:
"Ein roter Punkt in dem schwarzen Meere ringsum."
Am Beispiel des Vereins Arbeiterheim:
Die Anfänge sozialdemokratischer Milieukultur in Dornbirn
Werner Bundschuh
Das Dornbirner Arbeiterheim - ein sozialdemokratischer Dorn
im "bürgerlichen Fleisch"

Verlagsinformation. Werner Bundschuh / Reinhard Mittersteiner: Verein Arbeiterheim Dornbirn
Dornbirn: Stadtarchiv Dornbirn 1996 (Sonderdruck aus: Dornbirner Schriften Nr. 22), 132 Seiten, kt., 36 Abb.; zu beziehen über: Stadtarchiv Dornbirn, Marktplatz 11, A-6850 Dornbirn

Malin-Gesellschaft. Die Johann-August-Malin-Gesellschaft widmet sich der Erforschung der Vorarlberger Zeitgeschichte, und hier besonders ihren lange vernachlässigten Themen wie Antisemitismus, Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Sie bringt sich auch in öffentliche Debatten zu diesen Fragen ein. Diese Publikation und ihre freundliche Online-Stellung ist ein Teil dieser Tätigkeit.


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[ #Rankweil ] Der "Russen-Friedhof" ober der Valduna in Rankweil

Ober der Valduna gibt es einen Waldfriedhof mit dem sogenannten Wehrmachtsfriedhof und dem Russenfriedhof. 

1952 wurden mehrere hundert deutsche Wehrmachtssoldaten, welche am ganzen Friedhof verstreut bestattet waren exhumiert und zu einem  „Wehrmachtsfriedhof“ zusammengelegt. Die Soldaten starben an Hunger und Tuberkulose, an der schlechten Versorgung in der "Heimat".

Russischer Ehrenteil. Unvergleichlich noch weniger Überlebenschancen hatten allerdings die russischen Kriegsgefangenen, welche aus einem Salzburger Lager hierher kommandiert waren. 43 von ihnen sind auf dem "Russenfriedhof" bestattet. Ihr Tod war buchstäblich vorprogrammiert. Das Schwarze Kreuz nennt ihn den "russischen Ehrenteils des Waldfriedhof Valduna-Rankweil", Der Ehrenteil erhielt bei seiner Sanierung 43 Pultsteine aus Granit, in welche die Namen der russischen Kriegsopfer eingraviert wurden. Das Landeshochbauamt errichtete zusätzlich einen Obelisken mit einer Gedenkinschrift. Auch wurde der russische Teil erweitert: 1965 wurden die Leichen russischer Kriegsgefangener an verschiedenen Orten Vorarlbergs exhumiert und ebenfalls auf dem orthodox geweihten Friedhof beigesetzt. Wenig Einfühlsamkeit zeigte man allerdings, als man 1996 einen Gedenksteines für in Russland gefallene deutsche Soldaten ausgerechnet im Bereich des Russenfriedhofes errichtete.


Friedhof für früh verstorbene Kinder2009 wurde auch eine würdevolle letzte Ruhestätte für früh verstorbene Kinder im Waldriedhof, der ansonsten stillgelegt ist, eingerichtet und damit einen wichtigen Beitrag bei der Trauerarbeit der Betroffenen (von totgeborenen) Kindern geleistet. Dieser neue Bereich ersetzt den bisherigen provisorischen Bestattungsbereich, in dem seit 1999 jeweils zu Ostern und zu Allerheiligen zeremonielle Beisetzungen stattfanden. Seit den 1970er Jahren wurden auf dem landeseigenen Friedhof beim Rankweiler Krankenhaus 60 bis 80 Totgeborene pro Jahr beerdigt.

Friedrich Schmidt. Wenig bekannt ist, dass der Waldfriedhof seinerzeit einen angesehenen Planer hatte. Die Planung stammt von dem aus Württemberg stamdenden Pastorensohn und Wiener Dombaumeister Friedrich Schmidt, der bekanntlich nicht nur das Wiener Rathaus gebaut sondern auch in Vorarlberg durch Bauwerke repräsentiert ist: die Pfarrkirche Hl. Sulpitius in Frastanz, die  Pfarrkirche Hll. Josef und Nikolaus in Silbertal und die Pfarrkirche zum Heiligsten Herzen Jesu in Weiler.

Ersatz-Lazarett. Im Ersatz-Lazarett Valduna der deutschen Wehrmacht hatten auch russische Kriegsgefangene des Kriegsgefangenen-Lagers Markt Pongau (Salzburg) "Dienst zu versehen. Russische Kriegsgefangen waren bei der deutschen Wehrmacht Freiwild und wurden ihnen - im Gegensatz zu anderen Kriegsgefangenen - die Rechte nach der Genfer Konvention verweigert.  Aus den auf den Gräbern des "Russenfriedhofes" Rankweil-Valduna in Vorarlberg eingravierten Todesjahre der 43 Opfer des dortigen Reservelazarettes ergibt sich, dass im Jahr 1942 dort 20 sowjetische Kriegsgefangene starben; im Jahr 1943 noch 15 Opfer, von diesen zwölf in den Monaten Jänner bis März. Im Jahr 1944 verstarben noch sechs und im Februar 1945 schließlich noch zwei Kriegsgefangene. Somit verstarben allein bis Frühjahr 1943 fast 75 Prozent der Gesamtopfer des Reservelazarettes Valduna.

Wehrmacht als Mörderbande. Die Bestimmungen für das Verhalten der Wachmannschaft bzw. der Angehörigen der Wehrmacht gegenüber den kriegsgefangenen Angehörigen der Feindmächte war völlig unterschiedlich und wurden auch völlig unterschiedlich gehandhabt. Der Grund dafür lag weit von den Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts entfernt und waren ausschließlich rassenideologisch motiviert. Die Kriegsgefangenen der Deutschen Wehrmacht sollten nämlich grundsätzlich nicht gleich behandelt werden, sondern abhängig von ihrem "Volkstum". Es waren aber keineswegs nur die verrückten Gedankengänge der Nationalsozialisten, die Wehrmacht erfüllte die Forderungen der politischen Führung durch die Herausgabe entsprechender Befehle willig und gründlich.

Damit waren die russischen Kriegsgefangenen ihrern Peinigern bis zur gänzlichen physischen und psychischen Zerstörung ausgesetzt. Während etwa die amerikanischen Kriegsgefangenen weitgehend nach den Bestimmungen der Genfer Konvention behandelt wurden, wurde in der Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen die Genfer Konvention völlig außer Acht gelassen. Man zielte auf ihre Vernichtung hin. Während man die Todesfälle von Kriegsgefangenen auch in Deutschland grundsätzlich beurkundete, wurden die Todesfälle unter sowjetischen Kriegsgefangenen erst gar nicht in die "Beurkundungen" aufgenommen. Sie zählten nicht. Nach Schätzungen der Historiker betrug die Zahl der Opfer unter den sowjetischen Kriegsgefangenen bis zu 3,3 Millionen toten sowjetischen Kriegsgefangenen in deutscher Hand, was einem Prozentsatz von beinahe 60 Prozent der Gesamtzahl der sowjetischen Kriegsgefangenen entspricht. Ein Verbrechen.

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[ #Bildstein ] Der größte Förderer der Wallfahrt Bildstein: Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg

Bildquelle: Wikimedia - Fotograf: Martin Gunz
Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg wurde als zweiter Sohn von Graf Konrad Balthasar von Starhemberg und Anna Elisabeth von Zinzendorf um 1640 geboren. 

Maximilian war der jüngere Bruder des berühmten Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg. Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg (*1638 † 1701) war ab 1680 Wiener Stadtkommandant, der Verteidiger Wiens bei der Zweiten Türkenbelagerung 1683, kaiserlicher General während des Großen Türkenkrieges und Präsident des Hofkriegsrates. Weiters hatte er noch vier jüngere Halbbrüder Leopold Carl, Franz Ottokar, Gundaker Thomas und Paul Joseph Jakob.

Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg (* um 1640; † 17. September 1689 in Mainz) war kaiserlicher Feldmarschall und ab 1679 Kommandant der Festung Philippsburg. Obwohl er 1689 zum Feldmarschall befördert wurde, stand er immer im Schatten seines berühmten Bruders Ernst Rüdiger von Starhemberg und erlangte so nie wirklich Berühmtheit. Maximilian wurde am 6. September 1689 beim Sturm auf die Festung Mainz schwer verwundet und erlag am 17. September 1689 seinen Verletzungen. Noch im Jahre 1765 wurde Maximilian eine Ehrung durch den Kaiser Joseph II. zuteil als er im Reichsfürstendiplom für den damaligen Grafen Georg Adam von Starhemberg mit folgenden Worten erwähnt wird: „Die Grafen und Herren von Starhemberg machten sich ferners bei unsern Vorfahren am Reich, Römischen Kaisern, auch unserm Erzhaus von der Zeit, und in diesen letztern Jahrhunderten berühmt durch Maximilian Laurentium Kaiserlichen Generalfeldmarschall, und Gouverneur von Philippsburg, welcher an denen in der Belagerung der Stadt Mainz empfangenen Wunden im Jahr Sechzehn Hundert Neun und Achtzig verstorben.“


Wallfahrt Bildstein. Im Jahre 1677 besuchte Maximilian zum ersten Mal zu Maria Lichtmess (2. Februar) die Bildsteiner Wallfahrt, auf die ihn Oberst Johann Kreiß von Themar (Krays von Themar, Johann, Oberstfeldhauptmann der 4 Herrschaften,  Obrist, † 23.9.1694. Er wurde in der Mitte des Schiffes unter der Kirche Maria Bildstein begraben. Dieses Grab ist heute nicht mehr sichtbar), Stadtkommandant von Bregenz und oberster Feldhauptmann der Vorarlberger Herrschaften, aufmerksam gemacht hatte. Nach Bergmann soll Starhemberg auch Kommandant von Bregenz gewesen sein. Maximilian verfügte in seinem Testament vom 9. Oktober 1688, welches er während der Belagerung von Philippsburg verfasst hatte, dass sein Leichnam in Bildstein beizusetzen ist. Sobald sein Tod in Bildstein bekannt würde, sollen 500 Messen gelesen und 10.000 Gulden aus seinem Vermögen an die Wallfahrt übergeben werden.

Das Geld wurde von Maximilians Bruder und Erben Gundaker aber nicht direkt der Wallfahrt, sondern dem Bischof von Konstanz übergeben. Zudem wurden noch 900 Gulden an die Armen in Bildstein und Umgebung verteilt. Der Leichnam wurde über Bregenz nach Bildstein überführt, wo er am 11. Oktober 1689 ankam. Maximilian wurde in der Gruft im inneren Chor vor dem Hochaltar und wundertätigen Marienbild beerdigt.

Maximilian gilt bis heute noch als einer der größten Wohltäter der Wallfahrt in Bildstein. Insgesamt spendete er 12.880 Gulden, darunter auch 150 Gulden für die Barockmonstranz mit Gott Vater, Hl. Geist sowie Maria und Josef.

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  1. Feldmarschall Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg (Bildstein, März 2006, 21 Seiten) Großer Wohltäter der Wallfahrt Maria Bildstein (PDF, 1.18 MB)
  2. Die Pfarre Bildstein bei Bregenz und des Feldmarschalls Maximilian Lorenz Grafen von Starhemberg Stiftung und Grabmal“ von Joseph Bergmann - Seite 343 f., 347 f.  
  3. Belagerung von Philippsburg (1688)
  4. [Google Search] Der größte Förderer der Wallfahrt Bildstein: Graf Maximilian Lorenz von Starhemberg
  5. Keinen Beitrag als Fan von MITTELPUNKT #Vorarlberg auf ⇒Facebook versäumen
    25.6.15 [Letzte Aktualisierung - online seit 24.1.12]
    Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
    Das #Vorarlberger Bloghaus findet man auch auf Facebook.

[ #Bregenz ] Mündungsdelta Bregenzerach

Heute ist rund die Hälfte des Bodenseeufers hart verbaut oder erheblich verändert. 

Von diesen anthropogenen Eingriffen besonders betroffen sind vielfach die Mündungsbereiche der zahlreichen Flüsse und Bäche sowie die sie begleitenden Auenwälder, meist Silberweide. Auenwälder mit Erle, Esche und Weide sind prioritäre Lebensräume im Sinne der FFH-Richtlinie, die durch periodische Überflutung geprägten Standortverhältnisse gekennzeichnet sind.

Die langfristigen Ziele sind die Renaturierung von Auenwäldern, die Verjüngung vorhandener Auenwälder am Bodenseeufer sowie eine verbesserte Anbindung an das Hinterland, speziell in den Mündungsbereichen der Bodenseezuflüsse ist ein von der Bodensee-Stiftung koordiniertes Ziel. Dazu wurden die letzten Bestände an Weichholzauen am Bodensee und seinen Zuflüssen erhoben und Entwicklungspotenziale ermittelt. In den kommenden Jahren sollen Maßnahmen zum Schutz und zur Renaturierung der Auen in allen drei Bodenseeanrainerstaaten durchgeführt werden. Dazu gehört auch ein grenzüberschreitendes Konzept zur weiteren Entwicklung.
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[ #Vorarlberg ] Schlafen auf dem Buchenlaub

Im St.Galler Rheintal wurde Buchenlaub nicht nur als Einstreu gesammelt, nein man schlief mancherorts noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts darauf. 

Es ist unbestritten, dass auch in Vorarlberg die Bettlaubnutzung in ähnlicher Weise erfolgte, besteht doch der Wald in Vorarlberg  in tieferen Lagen aus Mischwälder mit verschiedenen Edellaubhölzern (Buche, Ahorn, Esche, Eiche, Ulme). Im Heimatmuseum im Großen Walsertal wird über das ausgestellte Schlafzimmer berichtet: "Im Schlafzimmer im Obergeschoß wundern sich Eltern und Kinder über das ziemlich enge Doppelbett. Es hat einen Laubsack statt einer Matratze. Dieser Laubsack wurde jährlich zweimal mit frischem, trockenem Buchenlaub gefüllt."

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[ #Hohenems ] Donato Arsenio Mascagni - Hofmaler des Salzburger Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems


Italienische Kunst prägte das frühneuzeitliche Europa. Künstler aus Italien erfüllten in Mitteleuropa eine bedeutende Kulturmission. Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts strömten italienische Künstler nach Österreich.

Am Anfang wurden sie in dem seit 1529 unmittelbar von der Expansion des osmanischen Reiches bedrohten Land vor allem als Baumeister von Befestigungsanlagen geschätzt. Bald konnten sie sich auch im Bereich der "architectura civilis" und in allen anderen Kunstgattungen durchsetzen. Vorteilhaft und von grundlegender Bedeutung für ihren Erfolg zeigte sich auch die um sich greifende und alle Gesellschaftsschichten erfassende "italianità" der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Die "italianità" setzte sich in der Literatur, in der Musik, im Theater, in der Architektur und in der bildenden Kunst durch und wurde zur universellen Sprache des politisch und konfessionell gespaltenen Kontinents. (Anmerkung: Der Begriff Italianità  -„Italianität“ - kam erst während während des 19. Jahrhunderts im Zuge des Risorgimento in den Reihen der panitalienischen Bewegung auf. Unrühmlich in Erinnerung ist das Schlagwort Italianità durch die Zeit des Faschismus, als es bei der zwangsweisen Italianisierung der nach dem Ersten Weltkrieg einverleibten Gebiete, u.a.auch Südtirol propagandistisch verwendet wurde.).

Donato Arsenio Mascagni. Weder zum Datum der Geburt noch zur Jugend Donatos existieren verläßliche Informationen. Er dürfte um 1570 in Florenz geboren worden sein und starb am 10.3.1636 im Kloster SS. Annunziata. Mit 26 Jahren trat er in das Servitenkloster bei Florenz ein und erhielt den Namen Fra Angelico. 1608 wechselte er in das Kloster SS. Annunziata, wo er ein Jahr später die Priesterweihe erhielt.


Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems holte ihn nach Salzburg, wo er Hofmaler wurde. Ab 1615/16 weilte Mascagni in Salzburg, ab 1616 erscheinen im Geheimen Archiv Salzburg unter der Rubrik `Paumaistery` erste Zahlungen an ihn, die mit einigen Unterbrechungen bis 1629 geleistet wurden. Nachdem er 1622 nach Rom berufen wurde, kehrte er für die Jahre 1628 bis 1630 erneut nach Salzburg zurück. In Salzburg ist nach ihm die Mascagnigasse in der Josefiau im Stadtteil Salzburg Süd benannt.

Bild oben: Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems vor einem Gemälde von Schloss Hellbrunn, in der Hand ein Gemälde des Salzburger Doms im Bau. ( Fürsterzbischof Marcus Sitticus war ein Sohn von Jakob Hannibal von Hohenems und Bruder von Kaspar von Hohenems. 1612-19 Fürsterzbischof von Salzburg. Führte die Rekatholisierung in Salzburg mit großer Härte durch, hielt seinen Vorgänger Wolf Dietrich gefangen, begann 1614 den Bau des barocken Doms und ließ 1613-19 Schloss Hellbrunn errichten. Gemälde von Donato Arsenio Mascagni aus dem Jahr 1617.

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[ #Vorarlberg ] Die Deutschfreiheitliche Propaganda vom "Kanton Übrig"

Ausschnitt NZZ vom 14. Mai 1914
"Besonders antipatisch"
NZZ. Über die Abstimmung vom 11. Mai 1919 berichtete die Neue Zürcher Zeitung im Mittagsblatt vom Mittwoch, 14. Mai. Der ausführliche Bericht unter dem schlichten Titel "Vorarlberg" beginnt wie folgt:

"Die Volksabstimmung vom letzten Sonntag hat eine Vierfünftelmehrheit zugunsten des Anschlusses an die Schweiz ergeben. Der Abstimmung gingen ungemein rege Auseinandersetzungen zwischen Freunden und Gegnern in der Öffentlichkeit vor. Wir bedauern lebhaft, hier konstatieren zu müssen, dass die Opponenten sich dabei verschiedentlich im Ton arg vergriffen haben. Die Führung der Opposition hatte das sog ‚Schwabenkapitel’ übernommen, eine Vereinigung mit unverkennbar alldeutschem Einschlag alten Stils, also eine Geistesrichtung, die uns besonders antipatisch ist ..."

"Kanton Übrig". 82 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung stimmten im Jahr 1919 für einen Anschluss an die Schweiz. Inhaltlich startet die Ausstellung mit dem Tode Kaiser Franz Josephs sowie dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie und endet mit dem Friedenvertrag von Saint-Germain-en-Laye. So wird das zentrale Thema der Schau, die Ereignisse um die Vorarlberger Anschlussbestrebungen an die Schweiz, in einen internationalen historischen Kontext eingebunden. Besuchern aus dem In- und Ausland soll damit die Möglichkeit geboten werden, sich der Thematik aus unterschiedlichen Richtungen zu nähern.

Deutschfreiheitliche Propaganda gegen die Schweiz. "Die Phrase des 'Kanton Übrig' muss als unzutreffend beurteilt werden. Ein Anschluss Vorarlbergs an die Schweiz fand in der Eidgenossenschaft Zuspruch. Was die wenigsten wissen dürften ist, dass die geflügelten Worte auf einem gleichnamigen Flugblatt beruhen, das in ganz Vorarlberg kursierte. Der anonyme Unterzeichner Z. – ein Befürworter des Anschlusses an Deutschland – führte dort aus, in der Schweiz würde das ungeliebte und abgelehnte Vorarlberg höhnisch als 'Kanton Übrig' bezeichnet. Bei einer Landtagssitzung im Juli 1919 wurde bekannt, dass es sich beim Verfasser Z. nicht um Zorro handelte – die Romanfigur wurde, man glaubt es kaum, im selben Jahr erfunden. Vielmehr enttarnte Landeshauptmann Ender den deutschfreiheitlichen Abgeordneten Anton Zumtobel, einen Dornbirner Anwalt, als Urheber. Zumtobel stand zur Autorschaft und gestand, das Machwerk 'verbrochen' zu haben. 'Ich muß gestehen, daß ich viel geschrieben habe, was sich später leider nicht als wahr erwiesen hat', gab er sich geläutert." (Arnulf Häfele, Die Schweiz als Vorbild ... siehe Link u.)

Die Schweiz als gelobtes Land! Nach dem ersten Weltkrieg galt Österreich vielen als nicht überlebensfähig, sowohl ideologisch als auch wirtschaftlich. Für das an die Schweiz angrenzende Land Vorarlberg galten die ausgeprägten demokratischen Rechte der Eidgenossen im Gegensatz zum feudalabsolutistischen und gegenreformatorischen Habsburgerreich seit jeher als erstrebenswert. Die Vorarlberger wandten sich schon im Appenzeller Krieg (1404-08 ) von der Österreichischen Herrschaft und Habsburg ab. Am 14. Juni 1405 unterlag Herzog Friedrich IV. von Tirol (der mit der leeren Tasche) am Stoos bei Altstätten, worauf sich Feldkirch, Bludenz, Rankweil und Götzis, 1406 auch der Bregenzerwald, dem "Bund ob dem See" anschlossen. Die Burgen Jagdberg, Tosters, Ramschwag, Bürs und Alt-Montfort wurden zerstört, die Appenzeller drangen bis Landeck vor. Sie belagerten Bregenz, konnten es aber nicht einnehmen. Am 13. Januar 1408 erlitten sie jedoch bei Bregenz eine Niederlage gegen ein Heer des schwäbischen Ritterbundes Sankt Jörgenschild und der Bischöfe von Augsburg und Konstanz. 1408 wurde in Konstanz Frieden geschlossen: Der Bund ob dem See musste sich auflösen, den Mitgliedern wurden aber die alten Freiheiten und Privilegien bestätigt. Vorarlberg kehrte unter die habsburgische Herrschaft zurück.

Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie erklärte sich Vorarlberg 1918 auf staatsrechtlich revolutionärem Wege seine Selbständigkeit und schloss sich nur provisorisch 'Deutschösterreich“ an.

Die Landesverfassung von 1919 ist sowohl aus Bestandteilen von eidgenössischen Kantonsverfassungen als auch aus Anleihen der schweizerischen Bundesverfassung zusammengebaut worden. Die absolute Hauptquelle war ganz konkret die Verfassung des benachbarten Kantons St. Gallen, die in vielen Passagen wörtlich übernommen wurde. Auffallend für die verfassungsrechtlichen Verhältnisse waren die Aufnahme von Grundrechten in eine Landesverfassung und das große Engagement für die direkte Demokratie in der Landesverfassung von 1919. Praktische Bedeutung haben beide Punkte allerdings nicht erlangt.

Franz Riedmann. Den Anstoß für eine Anschlussbewegung an die Schweiz gab der Lustenauer Lehrer Ferdinand Riedmann. Er gründete ein Komitee, das für den Anschluss an die Schweiz warb, und stieß damit auf große Zustimmung unter den Vorarlbergern. Der neu konstituierte Vorarlberger Landtag ignorierte die Bestrebungen Riedmanns zunächst, nach einer Unterschriftenaktion war man jedoch gezwungen, sich damit zu befassen. Am 11. Mai 1919 kam es zur Volksbefragung, eine Mehrheit von 82 Prozent stimmte für das Vorhaben. Der Friedensvertrag von St. Germain machte dann aber allen Anschluss-Bestrebungen ein Ende.

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