[ #Vorarlberg ] Die Südtiroler Umsiedler in Vorarlberg

Südtirolersiedlung in Bludenz
Die Integration der Südtiroler "Umsiedler" in Vorarlberg in Wirtschaft und Gesellschaft wird in einem Beitrag für die Zeitschrift Montfort von Mag.Gebhard Greber hervorragend ausgeleuchtet und ist als Digitalisat bei "austrian literature online" (alo) online lesbar und auch als PDF herunterladbar (Gebhard Greber: Die Südtiroler Umsiedler in Vorarlberg, in: Montfort 31 (1979), S. 259-294.).

Am 23. Juni 1939 einigten sich das nationalsozialistische Deutsche Reich, unter der Führung von Heinrich Himmler, und die faschistische italienische Regierung in Berlin grundsätzlich über eine Umsiedlung der Südtiroler. Die Südtiroler mussten sich bis zum 31. Dezember1939 für die deutsche oder die italienische Staatsbürgerschaft entscheiden.

In der Option entschieden sich rund 80 Prozent, also 213.000 Südtiroler für die Umsiedlung ins Deutsche Reich. Von diesen verließen etwa 75.000 tatsächlich das Land, die Hälfte davon 1940.  Von da an verzögerte sich die Auswanderung immer mehr. Gründedafür waren: das Fehlen eines geschlossenen Siedlungsgebietes für die Auswanderer, mangelhafte Unterkünfte und Arbeitsmöglichkeiten, die den Gewohnheiten der Südtiroler widersprachen. Zusätzlich wurde die Umsiedlung noch durch Teile der deutschen Umsiedlungsbehörde in Bozen verzögert. Mussolini und die italienische Regionalverwaltung selbst wollten angeblich nur eine Umkehrung der Mehrheitsverhältnisse in Südtirol, aber keine vollständige Umsiedlung. Sie fürchteten ökonomische Nachteile.


Die Südtiroler Umsiedler in Vorarlberg . Nach Vorarlberg kamen bis Ende 1943 (danach war der Optantenstrom schon durch die Kriegsereignisse versiegt) 10.641 Südtiroler nach Vorarlberg, die sich zu je einem Drittel auf Männer, Frauen und Kinder verteilen. Für die Südtiroler Aussiedler wurden von der Vorarlberger Siedlungsgesellschaft und der Tiroler Siedlungsgesellschaft Alpenländische Heimstätte von 1939 bis 1945 475 Miethäuser mit insgesamt 2333 Wohnungen errichtet, wovon der Großteil in Bregenz errichtet wurde.


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[ #Arlberg ] St. Christoph am Arlberg: Die Mär von der Bruderschaft

Die Geschichte von Hospiz und Taverne, Kapelle und Bruderschaft, von Brücken, Wegen und Straßen, Säumern, Wirten und anderen Menschen an einem Alpenpass (Ende des 14. bis Mitte des 17. Jahrhunderts) als kostenloses eBook.

St. Christoph. St. Christoph liegt direkt unterhalb des Arlbergpasses (1793 m über der Adria.) an der Grenze zu Vorarlberg, zwischen Vallugagruppe der Lechtaler Alpen und Kaltenberggruppe des Verwallgebirges. Das Dorf umfasst etwa 25 Gebäude und gehört zur Gemeinde St. Anton am Arlberg.

Die häufigsten Erwähnungen über St. Christoph am Arlberg sind im Wesentlichen eine Geschichte der dortigen Bruderschaft, ergänzt durch Beiträge zur Verkehrsgeschichte. Robert Büchner zeigt eine andere Geschichte, gestützt auf umfangreiches neues Quellenmaterial und rollt noch einmal die Geschichte des Hospizes und der Kapelle seit 1386 auf.

Marketing Bruderschaft. Danach muss das Bild korrigiert werden. Wichtigstes Ergebnis ist der Nachweis, dass die Bruderschaft zu St. Christoph reine Fiktion, eine Erfindung geschäftstüchtiger Almosensammler und Wirte war.

Aber nicht nur darüber ist zu lesen. Vor allem handelt das Buch von jenen Menschen, die am und vom Arlberg lebten oder ihn überquerten. Seit Ende des 15. Jahrhunderts bis in die Zeit Kaiser Josefs II. führte nur ein Saumweg über den Arlberg, und der Verkehr wurde von Säumern aus Vorarlberg und der Schweiz bestimmt, die Schmalz nach Innsbruck und Hall brachten und von dort Salz zurücktransportierten. Daneben kommen Wegmacher, Bergführer, Vieh- und Salzhändler, Bergleute, Wächter, Postboten, Soldaten, Pilger, Reisende, Kaufleute, Bettler, fahrendes Volk, Gesindel u. a. zu Wort. Für sie war der Arlberg einmal, gelegentlich, häufiger oder immer Station und Mittelpunkt ihres Lebens und sie hatten gelernt, sich an die raue Natur im Hochgebirge anzupassen, mit Nebel, Sturm, Eis, Schnee, Lawinen, Muren, Steinschlag, Felssturz, Hochwasser, Wetterumschwung zu leben.

Der Autor. Robert Büchner war Professor für Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Innsbruck und ist Spezialist für spätmittelalterliche Alltags- und Sozialgeschichte.

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Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf den INHALT: 
Vorwort
Teil 1: DAS HOSPIZ
1. Die Alpen in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Reiseberichten 3
2. Alpenpass und Hospiz 14
3. Der Arlberg, Heinrich Findelkind und die Gründung des Hospizes auf dem Arlberg (1386)  22
3.1 Der Verkehr über den Arlberg  22
3.2 Heinrich Findelkind und die Stiftung des Hospizes auf dem Arlberg 27
3.3 Die Hilfsrnaßnahmen zur Rettung von Reisenden 31
3.4 Die ersten Förderer Heinrich Findelkinds nach der Münchner
Totenliste    34
3.5 Ein angeblicher Hospizverein vor 1386  45
3.5.1 Wolhon Züllnhart  45
3.5.2 Fürst Johann 11. von Anhalt 47
3.5.3 Herr Johannes \Veissegradt  48
4.0 Die Almosensammler 50
4.1 Die Antoniter  51
4.2 Das St. Bernhard-Hospiz  53
4.3 Andere Kirchen, Klöster, Spitäler  55
4-4 St. Chnstoph auf dem Arlberg 56
4.4.1 Die Ablass- und Almosenbriefe  57
1-. t.2 Die Boten vom Arlberg und ihre Almosenfahrten  63
4.4.3 Spender und Spenden  69
4.4.1 Nachlassen der Spenden und Ende der Almosenfahrten 75
5 Heinrich Findelkind und Ulrich Moseck    83
6. Die "Bruderschaft" St. Christoph im 14. und 15. Jahrhundert  90
6.1 Bruderschaften allgemein   92
6.2 Bruderschaften in Tirol   93
6.3 Orden und Bruderschaft 95
6.4 Auf der Suche nach der mittelalterlichen Bruderschaft St. Chnstoph 96
6.4.1 Die Ablass- und Almosenbriefe  96
6.4.2 Der Begriff "Bruderschaft" in den Wappenbüchern 98
6.4.3 Der Tiroler Adel und St. Christoph auf dem Arlberg  102
6.4.4 Rudolfvon Lassberg und Jörg von Zwingenstein 107
6.4.5 Fehlende Organisation  111
6.4.6 Die angebliche Bruderschaftsfahne von 1406  113
7. Der Plan zur Errichtung eines Karmeliterklosters auf dem Arlberg (1404) 115
8. Die Wappenbücher vom Arlberg  119
8.1 Vigil Raber  119
8.2 Veit Graf vom Thurn und Freiherr zum Kreuz  121
8.3 Die Entstehung des Codex NLA und seine Vorlagen 124
8.3.1 Codex Figdor  125
8.3.2 Codex Wien  127
8.3.3 Codex München  129
8.3.4 Die verschollenen Vorlagen 131
9. Das Hospiz zu St. Christoph: Gebäude, Ausstattung, Gastlichkeit 134
Teil 2: KAPELLE UND TAVERNE, WEGE, STRASSEN, BRÜCKEN UND IHRE BENUTZER
1. Der Bau der Kapelle 141
2. Die Ausstattung der Kirche  146
3. Der Friedhof  149
4. Stephan Hofkircher und die Kaplanspfriinde von 1421  152
5. Die Kirchtage auf dem Arlberg  158
6. Die Taverne 160
7. Fahrstraße und Saumpfad, Wegzoll und Wegmachen   164
7.1 Die Fahrstraße über den Arlberg  165
7.2 Der Saumweg über den Arlberg  170
7.3 Die Fahrstraße durch das Tannheimer Tal und die Verbesserung der Straße über den Fernpass  173
7.4 Pläne zur Wiedererrichtung einer Fahrstraße über den Arlberg174
7.5 Schneebrechen und Bergführer    185
7.6 Lawinen und andere Naturkatastrophen  189
8. Warenverkehr  193
8.1 Viehhandel 199
9. Die Säumer  204
9.1 Salz gegen Schmalz 207
9.2 Weide und Heu, Verköstigung und Quartier 210
9.3 Unterbrechungen des Saumverkehrs  213
9.3.1 Seuchen  214
9.3.2 "Verschnibne" Säumer  217
9.4 Pfandungen 220
9.5 Abwege  223
9.6 Nebenbeschäftigung oder Hauptberuf    228
10. Bergleute 232
11. Soldaten     238
11.1 Befestigung und Kriegswachen 242
12. Seuchen und Sterbhut  246
13. Post  261
14. Fahrendes Volk, herrenloses Gesindel   271
14.1 Gartende Landsknechte   272
14.2 Falsche Pilger   273
14.3 Handwerker auf der Wanderschaft und Stör  275
14.4 Ausländische Hausierer   275
14.5 "Starke" und fremde Bettler 278
14.6 Zigeuner  280
Teil 3: DIE WIRTE
1. Wolfgang Zängerl
2. Ulrich Schweicker
2.1 Regulierung der Preise fur Speisen  289
3. Claus Linser    291
4. Adam Regenspurger und seine Konkurrenten 295
4.1 Ulrich Ärni 296
4.2 Anthoni Matt   297
4.3 Peter Rodt  299
4.4 Adam Regenspurger 300
5. Hans Weissenbach   302
6. Hans Gom    305
7. Hans Schueler    308
7.1 Der Pachtvertrag von 1581  309
7.2 Krankentransport  312
7.3 Wirt auf dem Arlberg  314
7.4 Wirt im tanzertal 316
7.4.1 Familie  316
7.4.2 Der Wirt und die Saumer  317
7.4.3 Grundbesitz und Landwirtschaft, Kredit und Handel 319
7.4.4 treitigkeiten und Prozesse. 324
7.4.5 Leben abend   333
8. Jonas Dietrich  337
8.1 Inventar der Fahrnis im Tal 339
8.2 Inventar der Fahrnls auf dem Arlberg  341
9. Christof Weißkopf 344
10. Cristan Krissimer   347
11. Crisostimus Amann     350
12. Oswald Hueber     353
13. Cristan Seeberger 355
13.1 Familie  356
13.2 Grundbesitz, Geschäfte, Schulden 357
13.3 Wirt auf dem Arlberg    361
14. Hans Fritz 367
15. Josua Zürcher  371
15.1 In Perfuchs (Landeck) 371
15.2 In Grins  372
15.3 Wieder in Landeck 375
15.4 Wirt auf dem Arlberg  376
15.5 In Graf    379
16. Bonifazius Schueler     383
17. Hans Amann  387
17.1 F1üchtlinge  388
17.2 Die Arlberg- oder St. Christophalpe (Alpstern)    389
18. Resumee und Vergleich    393
Teil 1: DIE BRUDERSCHAFT DES 16. UND 17. JAHRHUNDERTS
1. Die "Bauern"-Bruderschaft  409
2. Der Zugriff der Bruderschaft auf Kapelle und Gasthaus auf dem Arlberg 413
3. Die Gebäude von Wirtshaus und Kapelle zu St. Christoph im
17. Jahrhundert 425
4. Jacob Feuerstein und die Konfirmation der angeblich "uralten" Bruderschaft  427
4.1 Falsche Interpretationen, unterschlagene Dokumente  427
4.2 Erfindungen  433
4.3 Fälschungen  434
5. Die neue Bruderschaft   438
5.1 Statuten, Organisation, Mitglieder  438
5.2 Jacob Feuerstein  440
5.3 Das Ende  445
Zusammenfassung    447
ANHANG
1. Pfleger von Landeck 1377-1651
2. Richter von Landeck 1385-1670
3. Pfarrer von Zams 1379-1657   461
4. Wirte zu St. Christoph 1518-1659 462
5. Falkenbundmitglieder, die für St. Christoph spendeten 463
6. Abkürzungen und Sigeln  465


[ #Krumbach] Krumbacher Moor: Archivierte Klimageschichte über 11000 Jahre


Das Moor ist auch Heimat für zahlreiche bedrohte Arten und Pflanzen.

Moore haben mehr zu bieten als Schlamm und Torf. Neben einer unglaublichen Artenvielfalt und der Schönheit der Landschaft ist das Moor Heimat für zahlreiche bedrohte Arten und Pflanzen. Der Lebensraum Moor ist etwas sehr Spezielles und bietet einer großen Vielfalt an Moorbewohnern einen Platz zum Leben, angefangen bei Moosen über fleischfressende Pflanzen bis zu Schmetterlingen und Fröschen.

Die pollenanalytische Untersuchungen an zwei Bohrkernen aus dem Moor Salgenreute bei Krummbach im Vorderen Bregenzer Wald lieferte neue Erkenntnisse über die Vegetations- und Klimageschichte des Alpenraumes im frühen Holozän von ca. 11.500 bis ca. 5.000 Jahre vor heute! Die Basisproben aus dem Ton sind noch dem Spätglazial zuzuordnen. In dieser nur 20 cm mächtigen Schicht ist die spätglaziale Vegetationsentwicklung bis zum Beginn des Holozäns nur generell erfasst.

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[ #Rheintal ] Natura Trail Rheindelta

Ein Themen-Wanderweg durch ein reichhaltigstes und wertvolles Naturschutzgebiet.

Natura Trails© sind Themenwege durch Schutzgebiete, die für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignet sind. Sie fördern das Erleben der heimischen Tiere, Pflanzen und Lebensräume und stärken dadurch das Bewusstsein für den Schutz von Natur und Landschaft.


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[ #Fußach ] Naturschutzgebiet: Rheindelta - Rohrspitz - Rheinspitz

Als Rheindelta wird das dreieckförmige Gebiet bezeichnet, das aufgrund der Rheinregulierung zwischen dem ursprünglichen Alten Rhein (Grenze Österreich-Schweiz), dem neu entstandenen regulierten Neuen Rhein und dem Bodensee in Vorarlberg entstanden ist.


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[ #Rheintal ] Das Lauteracher Ried

Das Lauteracher Ried entspricht in seiner heutigen Ausprägung einer alten Kulturlandschaft, die durch spezifische Nutzungsformen in Gegenwart und Vergangenheit geprägt wurde.

Das Niedermoorgebiet "Lauteracher Ried" liegt in der Region der Rheintalmoore. Die weiträumige Moorlandschaft des nördlichen Alpenrheintals, das bis heute durch großflächig extensiv genutzte Streuwiesen als Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten ausgezeichnet ist, hat besondere Bedeutung als Lebensraum für Wiesenbrüter.


Deshalb wurde bereits im Jahre 1995 auch das "Lauteracher Ried"  als Natura 2000-Gebiet gemäß der Vogelschutzrichtlinie nominiert. Durch die jahrzehntelange Diskussion um den Bau der Bodensee Schnellstraße S 18 bzw. die damit verbundene Klage wurde es schließlich notwendig, das Natura 2000-Gebiet zu erweitern. Am 15. März 2007 hat die Vorarlberger Landesregierung das 317,6 ha große Natura 2000-Gebiet "Unteres Rheintal" gemäß der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie verordnet.

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[ #Feldkirch ] Zur Eiszeit des Gasserplatzes in Göfis

Im Rahmen der Bauarbeiten des Ambergtunnels wurde im Gemeindegebiet von Göfis ein Gletschertopf entdeckt.

Das Naturschutzgebiet Gasserplatz ist ein Feuchtgebiet, das von Wissenschaftlern als Flach- und Zwischenmoor ausgewiesen wird. Es bietet heute seltenen Moorpflanzen Lebensraum.

Der südliche Bereich des Gasserplatzes, der über die Landesstraße von Göfis-Hofen in Richtung Feldkirch erreicht werden kann, ist als Erholungsbereich zum Verweilen gestaltet.

Weiters ist am nördlichen Waldrand des Gasserplatzes eine Eiche in das Naturdenkmalbuch eingetragen. Mit einer Höhe von zirka 30 Metern, einem Umfang von rund 3,5 Metern und einem Alter von etwa 250 bis 300 Jahren erhält die Eiche somit den Schutz des Naturschutzgesetzes.

Auf dem Göfner Gasserplatz erfolgte im Jahr 1864 die letzte Hinrichtung. Von dem Delinquenten hat der Platz seinen heutigen Namen.

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[ #Vorarlberg ] Von Schamanen, Goldgräbern und Soldaten


Frühe Formen der „Aneignung“ von Gebirgen in Vorarlberg

Die von dem Bludenzer Historiker und "Hexenforscher" Manfred Tschaikner angeführten Beispiele verweisen darauf, dass in dem langen Zeitraum, der nun durch archäologische und paläobotanische Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte alpiner Räume in Vorarlberg belegt ist, durchaus eine Art von Normalität in den Beziehungen der Menschen zum Gebirge herrschte. 

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  • Keinen Beitrag als Fan von MITTELPUNKT #Vorarlberg auf ⇒Facebook versäumen.
  • 8.8.14 [Letzte Aktualisierung - online seit 11.10.13]
  • Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs und findet man auch auf Facebook.

[ #Dornbirn ] Dornbirner Statt-Geschichten

[Free eBook] Dieser Band ist als Beitrag zu einer kritischen Stadt- und Regionalgeschichte zu verstehen.

Am Beispiel der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Dornbirns in den letzten hundert Jahren werden von den Autoren Tendenzen deutlich gemacht, die auch für die Landesgeschichte Vorarlbergs Gültigkeit besitzen.

Die Vorarlberger Malingesellschaft hat das (vergriffene) Werk zur Dornbirner Stadtgeschichte als PDF online gestellt. Es kann kostenfrei heruntergeladen werden und ist als PDF besonders wertvoll, weil das Suchen mit dem Acrobat Reader nochmals so einfach ist, wie es mit dem Personen- und Ortsverzeichnis der Printausgabe schon möglich gewesen wäre.

Malin-Gesellschaft. Die Johann-August-Malin-Gesellschaft widmet sich der Erforschung der Vorarlberger Zeitgeschichte, und hier besonders ihren lange vernachlässigten Themen wie Antisemitismus, Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Sie bringt sich auch in öffentliche Debatten zu diesen Fragen ein. Diese Publikation und ihre freundliche kostenfreie Online-Stellung ist ein Teil dieser auch sonst beachtenswerten Tätigkeit.

Verlagsinformation. Werner Bundschuh / Harald Walser: Dornbirner Statt-Geschichten
Studien zur Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs, Band 1. 1987, 254 Seiten (vergriffen)

Inhalt
  • Vorwort
  • Wilhelm Stärk - Wesen und Arten des Dornbirners - Eine Anthologie der schönsten Lesefrüchte
  • Werner Bundschuh - Kreist das Blut der Ahnen - Zum Bild der Dornbirner Unternehmer im Werk von Hans Nägele
  • Leo Haffner - "Der Liberalismus bringt keinen Segen" - Martin Thurnher - ein Leben für den Konservativismus
  • Reinhard Mittersteiner: Die Genossen Handwerker - Zur Geschichte der Dornbirner Sozialdemokratie in der Monarchie
  • Werner Dreier: "Hier gab es keinen Unterschied" - Arbeiterschaft und Arbeiterbewegung Dornbirns in der Ersten Republik
  • Gernot Egger - Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer... - Verfolgung oppositioneller Arbeiter im Austrofaschismus und im Nationalsozialismus
  • Harald Walser - Der Tod eines Staatsdieners Hugo Lunardon und der Nationalsozialismus in Dornbirn
  • Autorenverzeichnis
  • Namensregister
  • Ortsverzeichnis
  • Bildquellennachweis
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 19., 20. Jhdt