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Donnerstag, 6. Juli 2023

[ #Hittisau ] Josef Ritter von Bergmann - Das Ambraser Liederbuch (1582)

Das nach seinem Auffindungsort benannte "Ambraser Liederbuch" (1582) enthält die Texte von 262 weltlichen Liedern, meist Liebesliedern, aber auch historischen Liedern und nicht zuletzt von "Innsbruck ich muß dich lassen" (Nr. 188), teils auf ihre "eigne Weis", teils "im Thon" von damals allgemein bekannten Liedern. 

Das Liederbuch entstand im Umkreis des Erzherzogs Ferdinand von Tirol (1529-1595), möglicherweise auch als seine Auftragsarbeit, der es in seiner Bibliothek auch beherbergte.

Das Liederbuch beruht auf einer Urfassung, die 1578 in Frankfurt erschienen war (Frankfurter Liederbuch) und 1584 sowie 1599 nachgedruckt worden war.Viele der Lieder sind als historische Balladen zu charakterisieren, doch viele auch als typische spätmittelalterliche Liebeslieder.


Der aus Hittisau stammende Josef Ritter von Bergmann (er gilt als Begründer einer quellenkritischen und methodisch einwandfreien Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung) hatte das Werk 1845 mithilfe des Literarischen Vereines in Stuttgart neu herausgegeben. Von dort weg nahm es seinen Eingang in das Volksliedrepertoire.


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Montag, 26. Juni 2023

[ #Bregenzerwald ] Naturpark Nagelfluhkette


Der Naturpark Nagelfluhkette vereint alte Einheiten: Die Gemeinden aus dem südlichen Allgäu und dem vorderen Bregenzerwald.

Der Naturpark ist der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen Bayern und Österreich. Acht Gemeinden auf österreichischer Seite steuern jeweils ihre gesamte Fläche zum Naturpark bei: Hittisau (46,7 km²), Sibratsgfäll (29,3 km²), Sulzberg (23,1 km²), Riefensberg (14,9 km²), Doren (14,2 km²), Langenegg (10,5 km²), Krumbach (8,7 km²) und Lingenau (6,9 km²).

Nagelfluh. Die beteiligten Gemeinden sind um die den allseits bekannten Gebirgszug der Nagelfluhkette angeordnet. Er besteht nahezu vollständig aus unzähligen, unterschiedlich großen, aber immer mehr oder weniger runden Steinen, die zu einem Konglomerat, dem sogenannten Nagelfluh, zusammengepresst wurden. Höchster Punkt ist der Hochgrat, der mit 1.834m die umliegenden Täler um über 1.000m überragt.

Flora und Fauna. Der Naturpark ist die Heimat vieler seltener Tiere, z.B. für Auer- und Birkhuhn, oder für Steinadler und Weißrückenspecht. Pflanzenkenner können sich an Purpur-Enzian, Stein-Nelke oder an der stattlichen Weißtanne erfreuen.

Geologie. Das Nagelfluhgestein ist Teil der Molasse, einer von drei, räumlich voneinander getrennten, geologischen Einheiten, aus denen die Berge des Gebiets aufgebaut sind. Südlich der Molasse schließen sich die Flyschzone und die Kalkberge des Helvetikums an.  Am Hohem Ifen bestimmen große senkrechte Steilwände aus kreidezeitlichem Kalkstein die Szenerie. Sie gehören der geologischen Einheit „Helvetikum“ an, die nur etwa 8 Prozent der Naturparkfläche einnimmt. Das Relief wird durch den Wechsel von Schrattenkalkbänken, die für die Steilwände verantwortlich sind, und schiefrig mergeligen Schichten, den sogenannten Drusbergschichten, bestimmt.

Das Nagelfluhgestein ist Teil der Molasse, einer von drei, räumlich voneinander getrennten, geologischen Einheiten, aus denen die Berge des Gebiets aufgebaut sind. Südlich der Molasse schließen sich die Flyschzone und die Kalkberge des Helvetikums an.
An Besler (1.679 m) und Hohem Ifen bestimmen plötzlich große senkrechte Steilwände aus kreidezeitlichem Kalkstein die Szenerie. Sie gehören der geologischen Einheit „Helvetikum“ an, die nur etwa 8 % der Naturparkfläche einnimmt. Das Relief wird durch den Wechsel von Schrattenkalkbänken, die für die Steilwände verantwortlich sind, und schiefrig mergeligen Schichten, den sogenannten Drusbergschichten, bestimmt.
Während der Schrattenkalk bei der Verwitterung senkrechte Klüfte bildet („Karren“), in denen das Wasser ungehindert abfließt und so zu oberflächiger Trockenheit sowie zur Verkarstung führt, setzen die Drusbergschichten bei der Verwitterung ihre hohen Ton- und Mergelanteile frei und bilden wasserstauende Schichten aus. Diese werden alpwirtschaftlich genutzt. Schrattenkalk und Drusbergschichten sind vor etwa 120 bis 130 Millionen Jahren als Meeresablagerung in einem warmen Flachwasserbereich entstanden. Besonders der Schrattenkalk ist reich an Fossilien.
An Besler (1.679 m) und Hohem Ifen bestimmen plötzlich große senkrechte Steilwände aus kreidezeitlichem Kalkstein die Szenerie. Sie gehören der geologischen Einheit „Helvetikum“ an, die nur etwa 8 % der Naturparkfläche einnimmt. Das Relief wird durch den Wechsel von Schrattenkalkbänken, die für die Steilwände verantwortlich sind, und schiefrig mergeligen Schichten, den sogenannten Drusbergschichten, bestimmt.
Während der Schrattenkalk bei der Verwitterung senkrechte Klüfte bildet („Karren“), in denen das Wasser ungehindert abfließt und so zu oberflächiger Trockenheit sowie zur Verkarstung führt, setzen die Drusbergschichten bei der Verwitterung ihre hohen Ton- und Mergelanteile frei und bilden wasserstauende Schichten aus. Diese werden alpwirtschaftlich genutzt. Schrattenkalk und Drusbergschichten sind vor etwa 120 bis 130 Millionen Jahren als Meeresablagerung in einem warmen Flachwasserbereich entstanden. Besonders der Schrattenkalk ist reich an Fossilien.
An Besler (1.679 m) und Hohem Ifen bestimmen plötzlich große senkrechte Steilwände aus kreidezeitlichem Kalkstein die Szenerie. Sie gehören der geologischen Einheit „Helvetikum“ an, die nur etwa 8 % der Naturparkfläche einnimmt. Das Relief wird durch den Wechsel von Schrattenkalkbänken, die für die Steilwände verantwortlich sind, und schiefrig mergeligen Schichten, den sogenannten Drusbergschichten, bestimmt.
Während der Schrattenkalk bei der Verwitterung senkrechte Klüfte bildet („Karren“), in denen das Wasser ungehindert abfließt und so zu oberflächiger Trockenheit sowie zur Verkarstung führt, setzen die Drusbergschichten bei der Verwitterung ihre hohen Ton- und Mergelanteile frei und bilden wasserstauende Schichten aus. Diese werden alpwirtschaftlich genutzt. Schrattenkalk und Drusbergschichten sind vor etwa 120 bis 130 Millionen Jahren als Meeresablagerung in einem warmen Flachwasserbereich entstanden. Besonders der Schrattenkalk ist reich an Fossilien.
Alpwirtschaft. Die Nagelfluhkette ist eine alte, gewachsene Kulturlandschaft. Die Landwirtschaft stellt mit ca. 400 Haupterwerbsbetrieben einen wesentlichen Bestandteil des Naturparks dar. Das Braunvieh steht wie kein anderes Tier für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wiesen und Bergflächen im Naturpark: Die robusten Tiere verbringen den ganzen Sommer auf den Alpen. Allein im Gemeindegebiet Oberstaufens gibt es hiervon 166! Die Alpdichte ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland einmalig hoch.

Plenterwirtschaft. Neben der Alpwirtschaft prägt die Forstwirtschaft das Erscheinungsbild des Naturparks – standortgerecht und behutsam. Die Plenterwirtschaft, also das zielgerichtete Schlagen einzelner Bäume, sorgt für nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes – und für ein vielfältiges Waldbild an den Berghängen. Nicht zuletzt erfüllt der Wald im Park eine wichtige Schutzfunktion gegen Lawinen und Geröllabgänge.

Tourismus. Seit nunmehr fast einem Jahrhundert ist der Tourismus neben der Land- und Forstwirtschaft eine der tragenden Säulen der Wirtschaft im Naturparkgebiet. In den 15 Naturpark-Gemeinden stehen nicht weniger als 20.000 Hotel-, Pensions- und Ferienwohnungsbetten bereit – statistisch gesehen haben also zwei Einwohner im Naturpark
jeweils ein Gästebett.


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Dienstag, 2. Mai 2023

[ #Hittisau ] Nationalsozialismus im Bregenzerwald

Es sind oft kleine Dinge, derer man sich aber auch in der Provinz uneingeschränkt freuen kann: Herr Thomas Schwärzler hat für die Erlangung der Matura sich im Rahmen seiner Fachbereichsarbeit mit dem Thema Nationalsozialismus im Bregenzerwald mit speziellem Bezug auf die Gemeinde Hittisau befasst.

Provinz der Provinz. Es darf keineswegs als selbstverständlich betrachtet werden, dass junge Menschen in der "Provinz der Provinz" sich dieses Themas annehmen. Es ist auch heute noch nicht ganz leicht und allzuschnell kann da ein junger Mensch mit dem "Glück des Zuspätgeborenen" auch auf dem Eis ausrutschen.

Es ist eine bemerkenswerte und damit auch schwierige Arbeit aber auch deshalb, weil das klassische Nazithema Antisemitismus, Holocaust, Diktatur, Hitlerfaschismus hier nicht mithilfe einer umgangreichen Literatur abgearbeitet werden kann.
      
Antiwien-Ressentiments. Der Antisemitismus im Bregenzer Wald war allenfalls einer ohne Juden, ohne einen solchen zu Gesicht bekommen zu haben. Der zweite Aspekt, der die Arbeit so interessant macht ist der Sachverhalt, dass dieser ländliche Bereich nicht nur schon vor der nationalsozialistischen Machtergreifung ohne jüdische Bevölkrung war, sondern auch weitgehend ohne die Organisationen der (sozialdemokratischen) Arbeiterschaft. Ein Umstand, der bis in die heutigen Tage nachwirkt. Eine Opposition zu den klerikal bestimmten und herrschenden Christlichsozialen Partei musste, um (auch schon ohne Verbot im Bregenzer Wald bestehen zu können) sich gleicher oder ähnlicher Stereotypen und Ressentiments bedienen, wie es schon die Christlichsozialen taten, sie ideologisch unterwandern. Die antisozialistischen Stimmungen und Strömungen, die Vorurteile gegenüber den politischen und institutionellen Organen der Arbeiterschaft mussten geteilt werden. (Man beachte einmal die Kontinuität: die Stimmenzahl der Sozialdemokraten nach 1945 im Bregenzerwald). Und auch (beinahe) alle Vorarlberger Wahlniederlagen der Nachkriegs-ÖVP hatte sie einer Opposition oder Parteineugründungen zu verdanken, die ihre eigenen Anti-Wien-Ressentiments und die gegenüber der organisierten Arbeitnehmerschaft teilten.

Mentalitätsgeschichte. Eine Anmerkung sei gestattet: Zweimal musste ich unwillkürlich ins Bücherregal greifen. Einmal  bei der Altersstruktur der NSDAP-Mitglieder. Das Referat von Kurt Bauer, das er am Österreichischen Historikertag in Innsbruck (2005) gehalten hatte.  War dort dieser demografische Befund nicht einleuchtend erklärt?

Der zweite Griff - und ein größeres Lob kann man schwerlich der Arbeit noch entgegen bringen - war der Griff nach der mentalitätshistorischen Studie von Lucie Varga im (leider vergriffenen) Suhrkamp-Taschenbuch 892: "Ein Tal in Vorarlberg  - zwischen Vorgestern und Heute." Gemeint ist das Montafon. Anlass waren die Interviews, die mich sofort an Varga erinnerten. Warum eigentlich haben die Schulen für diesen Zeitgeschichte-Abschnitt nicht einen Nachdruck dieses einmaligen Textes zur Verfügung?

Jodok Fink. Eine solche Arbeit, wie sie die vorliegende ist, ist schon von der Recherche, der Zeit und den Möglichkeiten begrenzt. Sie kann daher nicht alle Aspekte berücksichtigen. Das schaffen auch größere Arbeiten und dickere  Bücher nicht. Dennoch hat mir ein Verweis auf den "Bregenzerwälder Bauern" Jodok Fink, Vizekanzler und Präsident der provisorischen Österreichischen Nationalversammlung von 1919 gefehlt. In seiner Regierungsfunktion als Vizekanzler neben Staatskanzler Karl Renner war er ein Mann des Ausgleichs zwischen den Bürgerlichen und der Arbeiterschaft. Wäre Österreich und vor allem die Christlichsoziale Volkspartei ihm gefolgt, wäre die Geschichte (Österreichs) ohne Zweifel anders verlaufen. Stattdessen hat man eine Politik und Rhetorik betrieben, die viele Menschen ins nationalsozialistische Lager teiben musste.


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Donnerstag, 19. Mai 2022

[ #Bregenzerwald ] Bregenzerwälder Wörterbuch - Joseph Bergmann: Über die Volkssprache im äußern Bregenzerwalde


Joseph Ritter von Bergmann: "Über die Volkssprache im äußern Bregenzerwalde"

Das Buch "ÜSA SCHPROH – ÜSA GSCHPANO" von Sylvester Ratz und Anton Franz, 2001; 188 Seiten (ca. 2800 Worterklärungen; Redewendungen, Sprüche; Kapitel über Brauchtum, Wälder Kost, Tracht, etc) ist zwar fast vergriffen aber auf der Website von "Stemmeisen & Zündschnur" online zugänglich.

Wënn as kîtzbollôt, kunnt Rëagô. Verstanden? Nicht? Also dann auf deutsch: "wenn es körnig schneit, kommt Regen nach". Das Buch ist im November 2001 erschienen. Die Auflage ist zwischenzeitlich beinahe vergriffen. Aber dank der Einladung von Stemmeisen & Zündschnur, das Mundart-Wörterbuch auf ihrer Homepage zu plazieren, hat sich eine Gelegenheit ergeben, den Wälder Mundart-Wortschatz nicht nur zu zu pflegen sondern auch allgmein zugänglich zu machen. Es ergibt sich dadurch auch die Möglichkeit, den Wortschatz zu ergänzen, zu verbessern und auf dem neuesten Stand zu halten.

Joseph Ritter von Bergmann. Volkssprache im äußern Bregenzerwalde. Von dem Hittisauer Joseph Ritter von Bergmann, dem Begründer einer quellenkritischen und methodischen Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung haben wir dank Google Books ein historisches Dokument zur Bregenzerwälder Mundart digitalisiert online, nämlich seinen Aufsatz "Über die Volkssprache im äußern Bregenzerwalde, nebst einem alphabetischen Verzeichnisse und beigefügter Erklärung dortiger Idiotismen".


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[ #Hittisau ] Ganz Hittisau erbt von Josef Ritter von Bergmann



Ein ganz besonderer Glücksfall für Hittisau war die Erbschaft von der Familie des Josef Ritter von Bergmann. Dieser hatte zwar fünf Kinder, die alle aber "ledigen Standes" blieben und keine Nachkommen hatten.

Sie vermachten einen Großteil ihres Vermögens der Gemeinde Hittisau für wohltätige Zwecke. Das ganze Erbe wurde aber erst nach dem Tod des letzten aller Geschwister ausbezahlt und dies war Johanna von Bergmann, die 1910 verstarb. Das Erbe kam 1911 in den Besitz der Gemeinde Hittisau. Nun konnte das große und schöne Hotel Dorner als Versorgungshaus bar und ohne jede Belastung der Gemeinde bezahlt werden.

Josef Ritter von Bergmann (*13.11.1796-†29.7.1872). Er gilt als Begründer einer quellenkritischen und methodisch einwandfreien Vorarlberger Landesgeschichtsschreibung, seine zahlreichen Arbeiten bildeten lange Zeit deren Basis.

Feldkirch. Der Geschichts- und Sprachforscher und Numismatiker (geb. 13. Nov. 1796 zu Hittisau in Vorarlberg, † 29. Juli 1872 in Graz, der zweitälteste Sohn in der großen Familie des Stukkateurs Konrad Bergmann aus Hittisau) studierte 1808 bis 1811 am Gymnasium in Feldkirch, 1811–1815 in Kempten.

Erhebung in den Adelsstand. Während der philosophischen und juridisch-politischen Studien an der Wiener Universität (1815–1822) war er auch als Privatlehrer erfolgreich tätig. So schlug er dann nicht die Laufbahn eines Juristen ein, sondern wurde Lehrer. 1826 wirkte er als Gymnasialprofessor in Cilli, von wo ihn jedoch schon 1828 die Berufung als dritter Custos des kaiserl. königl. Münz- und Antiken-Cabinets nach Wien zurückbrachte. Daneben war er 1831–1844 Lehrer der Geschichte und lateinischen Sprache bei den Söhnen des "Siegers von Aspern", Erzherzog Karl. 1834 rückte er zum zweiten, 1840 zum ersten Custos vor und wird 1863 zum Direktor ernannt. Im folgenden Jahr erfolgte durch Kaiser Franz Jofeph I. die Erhebung in den Adelsstand. Bergmann war Mitglied der österreichischen und bayrischen Akademie der Wissenschaften.

Beiträge zu einer kritischen Geschichte Vorarlbergs. Online findet man einen bemerkenswerten Text zur Vorarlberger Geschichte des aus Hittisau stammenden Geschichts- und Sprachforschers Josef Ritter von Bergmann: "Beiträge zu einer kritischen Geschichte Vorarlbergs und der angrenzenden Gebiete, besonders in der ältesten und älteren Zeit."

Das Internet Archive in San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 gegründet wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht. Konkret findet man den Bergmann-Text in den Denkschriften der Österreichische Akademie der Wissenschaften - Philosophisch-Historische Klasse aus dem Jahre 1853, zwischen den Seiten 35 und 219. Den online archiviertem Band gibt es in mehreren Dateiformaten. so auch als PDF. Besonders schön das Angebot als "Flip-Book", das es ermöglicht wie im Original zu blättern. Völlig zum unabdingbaren Must einer virtuellen Vorarlbergensis-Sammlung wird das Angebot - im Gegensatz zum Original - durch die Möglichkeit, in der PDF-Datei die Suchfunktion des Readers vollumfänglich zu nutzen.

Werke u.a.: Das Ambraser Liederbuch vom Jahre 1582, 1845; Publikationen über Vorarlberg, Numismatik, Philologie usw.


Montag, 27. Oktober 2014

Biotopinventare der Gemeinden Vorarlbergs zum Download




Unter BIOTOP wird in diesem Inventar der Standort einer in sich mehr oder weniger geschlossenen Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren verstanden. Klassisches Beispiel für einen Biotop wäre etwa ein Weiher, es kann aber genauso ein Waldstück, eine Wiese etc. sein.

Häufig bilden einzelne Biotope in sich zusammenhängende Komplexe aus, wie etwa ein Quellmoor mit der Quelle als Einzelbiotop und den angrenzenden nassen "Quellsümpfen". Dann wird von BIOTOPKOMPLEX gesprochen. Besonders Großtiere haben Biotop übergreifende Reviere, oder ganze Landschaftsteile bilden einen geschlossenen und vielfältigen Lebensraum von besonderer Schutzwürdigkeit (z.B. Kanisfluh). In diesem Fall wird von einem GROSSRAUMBIOTOP gesprochen.

Grundsätzlich ist Biotop ein allgemeiner Begriff. Ein Biotop muss nicht von vorne herein besonders oder überhaupt schutzwürdig sein. Auch ein Garten ist z.B. ein Biotop mit Kultur- und Wildpflanzen und einer großen Zahl an Tieren - beliebte und unbeliebte - sei es im Boden oder an Pflanzen. Den Rahmen für die Beurteilung besonderer Schutzwürdigkeit haben die einschlägigen Landesgesetze vorgegeben. Die Aufnahme eines Biotops ins Inventar heißt aber nicht, dass die Fläche dadurch "automatisch" geschützt ist. Es handelt sich hingegen um informelle Vorbehaltsflächen, in andern Worten um "Hinweistafeln" auf besonderen Wert und nicht um Stoptafeln.

Die Biotopflächen sind auch digital erfasst und können über den VOGIS Atlas eingesehen werden. Der Bericht steht für jede Gemeinde Vorarlbergs als PDF-Download zur Verfügung.

Mehr + Download:
Aktuelles Biotopinventar (2010) der Gemeinden Vorarlbergs zum Download

Dienstag, 28. Februar 2012

Biotopinventare der Gemeinden Vorarlbergs zum Download



Unter BIOTOP wird in diesem Inventar der Standort einer in sich mehr oder weniger geschlossenen Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren verstanden. Klassisches Beispiel für einen Biotop wäre etwa ein Weiher, es kann aber genauso ein Waldstück, eine Wiese etc. sein.

Häufig bilden einzelne Biotope in sich zusammenhängende Komplexe aus, wie etwa ein Quellmoor mit der Quelle als Einzelbiotop und den angrenzenden nassen "Quellsümpfen". Dann wird von BIOTOPKOMPLEX gesprochen. Besonders Großtiere haben Biotop übergreifende Reviere, oder ganze Landschaftsteile bilden einen geschlossenen und vielfältigen Lebensraum von besonderer Schutzwürdigkeit (z.B. Kanisfluh). In diesem Fall wird von einem GROSSRAUMBIOTOP gesprochen.

Grundsätzlich ist Biotop ein allgemeiner Begriff. Ein Biotop muss nicht von vorne herein besonders oder überhaupt schutzwürdig sein. Auch ein Garten ist z.B. ein Biotop mit Kultur- und Wildpflanzen und einer großen Zahl an Tieren - beliebte und unbeliebte - sei es im Boden oder an Pflanzen. Den Rahmen für die Beurteilung besonderer Schutzwürdigkeit haben die einschlägigen Landesgesetze vorgegeben. Die Aufnahme eines Biotops ins Inventar heißt aber nicht, dass die Fläche dadurch "automatisch" geschützt ist. Es handelt sich hingegen um informelle Vorbehaltsflächen, in andern Worten um "Hinweistafeln" auf besonderen Wert und nicht um Stoptafeln.

Die Biotopflächen sind auch digital erfasst und können über den VOGIS Atlas eingesehen werden. Der Bericht steht für jede Gemeinde Vorarlbergs als PDF-Download zur Verfügung.

Mehr + Download:
Aktuelles Biotopinventar (2010) der Gemeinden Vorarlbergs zum Download