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Dienstag, 9. Mai 2023

[ #Vorarlberg ] Bauernschlächter in Vorarlberg


Der Bregenzer habsburgische Vogt Märk Sittich I. von Ems bedrängte die aufständischen Bauern hart.  


Ritter Marx Sittich I. von Ems (* 1466; † 1533).  Er besiegte als Feldherr des Schwäbischen Bundes die aufrührerischen Bauern am Bodensee und ließ 1525 zur Abschreckung fünfzig ihrer Anführer entlang der Leiblach aufhängen. Dies brachte ihm den Beinamen "der Bauernschlächter" ein. Die Bauern von Lingenau und Riefensberg, die sich der Aufstandsbewegung angeschlossen hatten, wurden von Märk Sittich ihrer Freiheiten beraubt: ihr Gericht wurde dem von Alberschwende beigegeben, sie verloren das Recht der Ammannwahl (Bürgermeisterwahl) und andere althergebrachte Rechte.

Der Bauernschlächter hatte zuvor schon als kaiserlicher Kriegskommissär den slowenischen Bauernaufstand grausam niedergeschlagen. Damals wurden 9000 Bauern getötet und teilweise an den abgeschnittenen Zügeln der Rosse aufgehängt. Der katholische Gegenreformator ließ auch den Bregenzer Geistlichen Jos Wilburger ohne jegliches Verfahren als "Aufwiegler" hinrichten.

Als Vögte der Habsburger und erfolgreiche Landsknechtsführer, aber auch durch raubritterliche Praktiken kamen die Grafen von Ems zu erheblichem Reichtum und Einfluss, der sich mit dem Ausbruch der Reformation noch wesentlich verstärkte, als Märk Sittich I. (1466–1533), nicht zuletzt durch seine eheliche Verbindung mit einer Schwester des mailändischen Condottiere Gian Giacomo Medici († 1555), zu einem eifrigen Verfechter gegenreformatorischer Bestrebungen wurde und entscheidend für die Erhaltung des katholischen Glaubens in Vorarlberg eintrat.

Im Bauernkrieg.  Am 23. Mai 1525 schließen die aufständischen Bauern, denen ein erfahrener Militär fehlt, mit Götz von Berlichingen einen Vertrag. Als dessen Lebenserinnerungen 1731 wieder aufgelegt werden, liest sie der junge Goethe und ist begeistert von der Gestalt eines rohen, wohlmeinenden Selbsthelfers in wilder anarchistischer Zeit.

Im Juni 1524 forderte die Gräfin von Stühlingen die Bauern im Südschwarzwald auf, ihre eigene Erntearbeit zu unterbrechen, um für sie Erdbeeren zu pflücken und Schneckenhäuser zu sammeln, die in ihrem Haus zum Garnaufwickeln gebraucht wurden. Empört legten die Bauern ihre Arbeit nieder und zogen zum Grafen von Stühlingen, Sigmund von Lupfen, um Gerechtigkeit zu fordern. Der Auftrag der Gräfin zeugt metaphernartig von der Rechtlosigkeit und Willkür gegenüber den leibeigenen Bauern. In Stühlingen und auch in anderen Teilen Deutschlands empfanden die Bauern die Dienste und Abgaben, die auf ihnen lasteten, als immer unerträglicher. Verschlimmert wurde ihre Lage dadurch, dass ihnen traditionelle Privilegien und Rechte zunehmend verwehrt wurden, da die Herren, für welche die Bauern Fronarbeit leisten mussten, höhere Einnahmen und mehr politische Macht anstrebten. Unter anderem verweigerten sie ihren Bauern das Recht, auf bestimmten Märkten ihre Erzeugnisse anzubieten und zwangen sie, ihre Waren zu niedrigeren Preisen an ihre Herren zu verkaufen.

Außerdem versagte der Graf von Stühlingen, wie viele andere Herren auch, den Bauern den Zugang zu Weiden und Wäldern, die zuvor Gemeinschaftsland gewesen waren. Für die Mehrheit der Landbevölkerung, die aus Kleinbauern bestand, war die Nutzung dieses Landes lebensnotwendig, denn sie weideten dort ihre Tiere, sammelten Brennholz, schlugen Bauholz, jagten und fischten. Nun verpachteten oder verkauften die Herren diese Ländereien. Die Bäche, die durch die Felder der Bauern flossen, verpachteten sie an wohlhabende Fischer. Die Stühlinger Bauern beklagten, dass jene Pächter ihnen großen Schaden zugefügt hatten, denn sie hatten Dämme und Stauwehre niedergerissen, sodass die Bauern ihre Mühlen nicht mehr bewässern konnten. Als Graf Siegmund die Forderungen der Bauern ablehnte, wurde aus dem Streik eine Revolte. Sie griff auf Oberschwaben, das Bodenseegebiet und den Donaukreis über und breitete sich vom Elsass bis in die Steiermark und nach Tirol aus, griff nach Thüringen, Franken und ins sächsische Erzgebirge über.

Der Anfang vom Ende. Die thüringischen und fränkischen Bauern sind geschlagen, doch im Schwäbischen kämpfen die Bauernheere noch erfolgreich. Im Mai 1525 schließen sie einen Vertrag mit einem der schillerndsten Figuren jener Jahre: Götz von Berlichingen. Die Bauern, denen ein erfahrener Militär fehlt, machen Götz zu ihrem Hauptmann. In der Schlacht bei Königshofen am 2. Juni 1525 werden vom Truchsess von Waldburg die Bauernhaufen vernichtend geschlagen; 7.000 Tote auf Seiten der Bauern werden hier geschätzt. Götz von Berlichingen hatte sich vorher schon abgesetzt. Nach vier Wochen war die Feldherrenkarriere vorbei, Götz zieht sich auf seine Burg zurück und behauptet später, er sei in Wahrheit Gefangener der Bauern gewesen. Er wird 1528 bis 1530 gefangen gehalten. Als Ritter konnte er sich an das Reichskammergericht wenden - was den Bauern wohl versagt war - und wurde freigesprochen.

Die "kriegerische" Phase des Bauernkriegs nahm ihren Ausgang und hatte ihre strategische und politisch-ideologische Basis im Oberschwäbischen. Am 6./7. März 1525 beschloss ein in Memmingen tagendes "Bauernparlament" den Zusammenschluss der drei großen, bewaffneten Bauernbünde (Baltringer, Bodensee- und Allgäuer Haufen) zur "Christlichen Vereinigung". Man wollte Stärke und Einigkeit demonstrieren, um die eigene Position gegenüber den im Schwäbischen Bund zusammengeschlossenen gegnerischen Reichsständen zu verbessern. Hier wurden mit der "Bundesordnung" als einer Art Verfassungsentwurf und vor allem den "Zwölf Artikeln" als Verhandlungsgrundlage die beiden wichtigsten Dokumente des bäuerlichen Protests verabschiedet.

Die zwölf Artikel. Ende Februar 1525 erarbeitet der Memminger Kürschnergeselle Sebastian Lotzer zusammen mit dem evangelischen Praedikanten Christoph Schappeler (1472-1551) die 12 Artikel, die fast zu einem Grundgesetz der Bauern in ihrem Kampf wurden. Die Unruhen breiteten sich von der Schweiz bis nach Franken und Thüringen aus.

Inhalt der zwölf Artikel:
  • Freie Wahl und Absetzung des Pfarrers durch die Gemeinde. Aufgabe des Pfarrers: Predigt des Evangeliums und des wahren Glaubens ohne allen menschlichen Zusatz.
  • Der Zehnt soll zur Besoldung der Pfarrer, der Überschuss für Arme oder Kriegssteuern dienen.
  • - teilweise Freiheit von der Obrigkeit (Aufhebung der Leibeigenschaft), da die Schrift lehrt, dass der Mensch frei sein soll.
  • Freie Jagd auch für den armen Mann
  • Forderung, die Dienste der Bauern nicht noch weiter zu vermehren, sondern sie wie die Eltern, allein nach dem Wort Gottes dienen zu lassen.
  • Artikel 12: Die Forderungen, die dem Worte Gottes zuwiderlaufen, sollen gestrichen werden, wenn es auf Grund der Hl. Schrift erklärt werden kann. Falls die Hl. Schrift noch mehr Artikel nahelegt, wird man sie hinzufügen.
Die Zielsetzung der zwölf Artikel ist sichtlich im Zusammenhang mit der Reformation zu sehen: Nur die Forderungen, die direkt im Evangelium begründet sind, werden apodiktisch gestellt. Die übrigen Artikel nehmen Rücksicht allemal noch Rücksicht auf bestehende Rechte. Ziel ist es, biblisch zu argumentieren und so die Artikel auf ein biblisches Fundament zu stellen.

Wesentlich war, dass sich das "Göttliche Recht" als religiös-politisches Prinzip endgültig durchsetzte und statt Wiederherstellung des "Alten Rechts" nun eine im Kern revolutionäre Umgestaltung der Herrschafts- und Gesellschaftsordnung angestrebt wurde sowie die frühere Vielzahl der Forderungskataloge auf wenige prägnante, allgemein anerkannte "Artikel" reduziert wurden, was erst einen Flächenbrand ermöglichte. Die Haltung des nur taktisch auf Verhandlungen eingehenden Schwäbischen Bundes radikalisierte die Bauern. Ende März gingen die ersten Burgen, Schlösser und Klöster in Flammen auf - die gegnerischen Söldnertruppen schlugen los. Die eigentlichen Kriegshandlungen der nächsten Monate zeigten rasch, dass die "Bauernhaufen" den Söldnertruppen insgesamt physisch und psychisch, in Ausbildung, Bewaffnung und Motivation stark unterlegen waren.

In Oberschwaben kapitulierten die Aufständischen ohne eigentliche "Entscheidungsschlacht" schon zu Ostern 1525 (Weingarter Vertrag). Zugleich dehnte sich der Aufstand aus, weitere "Bauernheere" bildeten sich, die Brutalisierung nahm auf beiden Seiten zu: Nach Erfolgen der Bauern etwa in Hohenlohe und im Odenwald - hier ergaben sich nach der Einnahme von Weinsberg durch den von Ritter Götz von Berlichingen angeführten "Neckartal-Odenwälder Haufen" Mitte April zahlreiche Burgen, Schlösser und Städte - wendete sich das Blatt. Propagandistisch durch Martin Luthers Schrift "Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern" unterstützt, die den Aufständischen die religiös entwickelte Legitimation absprach, wurden die Bauernheere im Mai (Schlachten bei Zabern, Böblingen und Frankenhausen) und Juni (Schlacht bei Königshofen usw.) vernichtend geschlagen. Im Juli 1525 war der Aufstand in den Hauptgebieten im Wesentlichen niedergeworfen. In den Alpenländern, vor allem in Tirol, Salzburg und Graubünden, rebellierten die "Bauern" und Bürger - hier wesentlich durch Bergarbeiter ergänzt - mit zeitlicher Verzögerung. In Salzburg wurde ein letzter Aufstand erst im Juli 1526 gewaltsam beendet.


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Donnerstag, 3. November 2022

[ #Vorarlberg ] Der Dreißigjährige Krieg: Die Schweden in Vorarlberg


Den europäischen Kontext zum "Schwedeneinfall in Vorarlberg" bildete der in seine letzte Phase (1635-1648) gekommene 30jährige Krieg, der Hegemoniekampf zwischen den erzkatholischen Herrschern von Spanien und Frankreich. Der Krieg war also längst keine religöse Auseinandersetzung mehr, sondern eine Auseinandersetzung um Macht und Einfluss in Europa und der (kolonialen) Welt. 

Noch im Jahr vor dem Westfälischen Frieden, im Jänner 1647 waren die Schweden als Besatzer nach Vorarlberg gekommen. Nicht ohne Grund, denn Kirche und Adel aus dem süddeutschen Raum hatten schon reichlich Vermögen in Vorarlberg in Sicherheit gebracht.

Der schwedische Oberbefehlshaber Carl Gustav Wrangel marschierte am  4. Januar 1647 in Bregenz ein und ließ im folgenden Vorarlberg plündern. Der Wert der Beute sei enorm gewesen. Die Sage vom Goldenen Kegelspiel in Hohenems deutet ja eben auch darauf hin. Die Besatzung und der Raubzug waren jedoch nur von kurzer Dauer. Weniger wegen der Wehrhaftigkeit der Vorarlberger, sondern der allgemeinen Kriegsmüdigkeit. Schon am 18. Februar 1647 wurde in Osnabrück der kaiserlich-schwedische Vorvertrag zum Westfälischen Frieden unterzeichnet. Bevor sich die Schweden allerdings wieder aus Vorarlberg zurückzogen, sprengten sie das Schloss Hohenbregenz.

Das goldene Kegelspiel vom Hohenemser Schlossberg. Die Niederlage gegen die protestantischen Schweden wurde von der katholischen Gegenreformation in einer Sage verbrämt. Die an sich verständliche Übermacht der Schweden konnte dort nur durch Verrat siegen.

Es entstand die Sage vom „Goldenen Kegelspiel“ und dem Klushund. Ein "Verräter" soll dem schwedischen General Wrangel und seinen Leuten den Weg über den Pfänder gezeigt haben, damit die Stadt vom Berg her eingenommen werden konnte. Der schwedische General Wrangel habe dem Verräter für seine Tat das goldene Kegelspiel vom Hohenemser Schlossberg versprochen. Der Sage nach muss nun dieser  für seine Freveltat ewig als dämonische Tiergestalt, als großer schwarzer Hund mit tellergroßen leuchtenden Augen auf der ehemaligen Römerstraße am Bergrand von Norden nach Süden durchs Land laufen. Eine Begegnung mit dem bedrohlichen Untier bringt in den Sagen Krankheit, Leid oder Plage.

Die Sage von der Schlacht an der Roten Egg.  Die andere Schwedensage klingt zu schön nach Emanzipation und ist doch nichts als ein "Text aus der österreichischen katholischen Volksfrömmigkeit", nach der es aber ebenso fromm schien die protestantischen Schweden von Frauen so massakrieren zu lassen, dass sich die Egg rot färbte. Wehrhafte Bregenzerwälderinnen sollen danach Ende des Dreißigjähriges Krieges in der später benannten Schlacht "an der Roten Egg" in weißen Juppen feindliche Schweden vertrieben haben. Angeblich hielten die Gegner die weiß gekleideten Frauen für himmlische Wesen. Den Frauen erschien die erfolgreiche Vertreibung im Nachhinein als göttliches Wunder und die gelobten, "zum Danke die weißen Kleider abzulegen und gegen dunklere umzutauschen". Die Sage verweist vermutlich auf die naturfarbenen Gewänder der Bregenzerwälderinnen, Vorläufer der weißen Baumwolljuppe.

Wilhelm Raabe: Der Marsch nach Hause. Wilhelm Raabe (1831-1910), norddeutscher Zeitgenosse von Franz Michael Felder,  berühmter Schriftsteller des deutschen Realismus und scharfer Zeitkritiker, hat in seiner historischen Erzählung „Der Marsch nach Hause” (1870)  die Sage von der Schlacht an der roten Egg verarbeitet. Er erzählt darin die Geschichte  zweier schwedischer Soldaten im 30jährigen Krieg: Einer davon, Sven Knudson Knäckabröd, wird in der Schlacht an der Roten Egg Kriegsgefangener der Taubenwirtin Fortunata Madlener in Alberschwende; nach 26 Jahren bricht er wieder nach Norden auf. Raabe schrieb diese Novelle 1869 nach einer Durchreise durch Vorarlberg und das Bodenseegebiet.  Eine Geschichte von neu gefundener Heimat, Frieden und Auskommen, der Verführung durch patriotische Wahnbilder, einer törichten Flucht aus dem „Paradies”, dem Suchen und Finden der alten Heimat, der bitteren Enttäuschung von derselben und schließlich reumütiger Heimkehr.


 [Zeitreiseführer #Vorarlberg ]⇒ 

Donnerstag, 14. September 2017

[ #Alberschwende ] Ein statistischer Blick auf die Gemeinde Alberschwende in Vorarlberg - (GKZ 80201)

"Ein Blick auf die Gemeinde" 80201 - Alberschwende ist eine regionale Information der Statistik Austria und bietet anhand von Tabellen und Grafiken einen durchgehenden Vergleich der gewählten Gemeinde Vorarlbergs mit dem politischen Bezirk bzw. dem Bundesland, in dem sie liegt.

Ein unverzichtbarer Behelf für örtliche Gemeindefunktionäre. Insgesamt sind es 55 Datenblätter die in ihrer Gesamtheit kostenpflichtig sind. Acht der insgesamt 55 Datenblätter werden allerdings auch kostenlos online bereit gestellt. Zusätzlich zu diesen acht ausgewählten Blättern werden weitere wichtige Daten aus der Großzählung 2001 und zur Bevölkerungsentwicklung angeboten. Ein unverzichtbarer Behelf für örtliche Gemeindefunktionäre.

Gemeindekennziffer (GKZ) 80201 - Alberschwende. Nach den Bestimmungen der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 bis 120) ist der Wirkungsbereich der Gemeinde ein eigener und ein vom Bund oder vom Land übertragener, das heißt, dass die Gemeinde sowohl eine Gebietskörperschaft mit dem Recht auf Selbstverwaltung und zugleich Verwaltungssprengel ist. Das Gemeindeverzeichnis bildet diese Verwaltungsgliederung ab. Es enthält alle Gemeinden Österreichs, der Gemeinde ist eine 5-stellige Gemeindekennziffer (GKZ) zugeordnet. Die Vergabe der Gemeindekennziffer obliegt Statistik Austria (Adressregisterverordnung – AdrRegV, BGBl. 218/2005, §1).

[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]
Inhalt:

 Ein Blick auf die Gemeinde

  Statistik des Bevölkerungsstandes gemäß §9 Abs. 9 Finanzausgleichsgesetz 2008

  Abgestimmte Erwerbsstatistik 31. Oktober 2015

  Registerzählung 31. Oktober 2011

  Aktuelle Bevölkerung und Bevölkerungsentwicklung

  Volkszählung 15. Mai 2001

  Gebäude- und Wohnungszählung 15. Mai 2001

  Arbeitsstättenzählung 15. Mai 2001

Samstag, 19. August 2017

[ #Alberschwende ] Die Alberschwender Denkmäler


Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Alberschwende enthält dreizehn denkmalgeschützte, unbewegliche Objekte der Gemeinde Alberschwende im Bregenzerwald, wobei vier Objekte per Bescheid, alle anderen durch Verordnung nach § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.


Drahtseilsteg Bozenau. Während das Gros der denkmalgeschützten Objekte Wohnhäuser und Religionsstätten sind, empfiehlt sich eine Rarität besonders: Es ist der Drahtseilsteg der beim Bau der Bregenzerwaldbahn Anfang des 20. Jahrhunderts (Der 25. Mai 1900 war der Gründungstag der Bregenzerwaldbahn AG und am 7. September 1900 erfolgte am „Riedener Tunnel“ der erste Spatenstich) errichtetet wurde, der den links gelegenen Gemeinden Alberschwende und Fischbach den Zugang zum Bahnhof Doren in der Bozenau ermöglichte. Die Bezeichnung Eisenbahnbrücke ist allerdings irreführend, denn die Bregenzerwaldbahn überquerte hier nie den Fluss sondern blieb immer auf dessen rechter Seite. Der einzige Eisenbahnbezug ist der Zweck, einen Fußgängerzugang zu einem Bahnhof zu schaffen.
  1. Eisenbahnbrücke, Drahtseilsteg Bozenau 4994; 4978/2 §2a
  2. Alberschwende 91101 Alberschwende Bauernhof (Anlage) Bühel 221 1942 Bescheid
  3. Alberschwende 91101 Alberschwende Marienkapelle Dreßlen-Vorholz 3417/3 Bescheid
  4. Alberschwende 91101 Alberschwende Bauernhaus Engloch 249 2803/1 Bescheid
  5. Alberschwende 91101 Alberschwende Kapelle zu den Sieben Schmerzen Mariens Fischbach .170/2 §2a
  6. Alberschwende 91101 Alberschwende Kruzifix/Kreuz Fischbach 391, bei .157/1 §2a
  7. Alberschwende 91101 Alberschwende Kath. Pfarrkirche  hl.  Martin Hof .1 §2a
  8. Alberschwende 91101 Alberschwende hl. Wendelin  (Merbodkapelle) Hof .31 §2a
  9. Alberschwende 91101 Alberschwende Wohnhaus, ehem. Pfarrhof Hof 6 .4 Bescheid
  10. Alberschwende 91101 Alberschwende Expositurkirche hll. Herz Jesu und Mariä Müselbach .295/2 §2a
  11. Alberschwende 91101 Alberschwende Pfarrhof Müselbach 339 .295/3 §2a
  12. Alberschwende 91101 Alberschwende Kapelle, Fatimakapelle Vorholz .473 §2a
  13. Alberschwende 91101 Alberschwende Kriegerdenkmal .10/1 §2a
[Zeitreiseführer #Vorarlberg ]

Donnerstag, 25. Februar 2016

[ #Alberschwende ] Biotope in der Gemeinde Alberschwende

Unter BIOTOP wird in diesem Inventar der Standort einer in sich mehr oder weniger geschlossenen Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren verstanden. Klassisches Beispiel für einen Biotop wäre etwa ein Weiher, es  kann aber genauso ein Waldstück, eine Wiese etc. sein.

Drei Kostbarkeiten der GemeindeAlberschwende:
Schollenmoos (Biotop 20103)
Quellmoor und Tuffbach unterm Näpfle (Biotop 20108)
Großraumbiotop Bregenzerachschlucht (Biotope 20111 und 20114)
Mehr erfahren. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link und zusätzliche Infos!

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