Samstag, 23. Juli 2016

[ #Vorarlberg ] Fremd im eigenen Lande: Der Schübling aus Vorarlberg

Schübling - Knacker - Cervalat
Schübling bezeichnet eine Vorarlberger Wurstspezialität ist aber auch ein Bestandteil österreichisch/deutscher Amtssprache.

Amtssprache I. Im Gegensatz zu anderen Ländern darf in Vorarlberg dem Schübling keine Kartoffelstärke zugesetzt werden, dafür kann der Bindegewebsanteil höher sein. Erlaubte Bestandteile sind im Ländle lediglich: Rind- oder Schweinefleisch, Wasser, Salz, Speck und Schwarten bzw. Salzstoß (auch „Knochenputz“ genannt, das sind aus Sehnen, Fett und Fleisch bestehende Kleinstabschnitte der Skelettmuskulatur). Schüblinge weisen durchgehend einen relativ hohen Energie- und Salzgehalt auf und sind so nicht gerade als Diätnahrung tauglich.

Amtssprache II. Dass jedoch "Schübling" für das Jahr 1999 zum österreichischen Unwort des Jahres gekürt wurde, hat nichts mit "alemannischen" Metzgereiprodukten zu tun. Das ist in der unmenschlichen Amtssprache ein Mensch der abgeschoben wird.
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