Samstag, 26. Dezember 2015

[ #Walgau ] Die Getreidemühle in Düns

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1619.

Nachdem Paulus Tschütscher, Hubmeister in Feldkirch, die Mahl- und Sägemühle von Kaspar Schuechter käuflich erworben hatte, gibt er sie Peter Reüz zu Thünß zu Lehen. Eine weitere Nennung erfährt die Mühle von Düns in einer Mühlordnung von 1643, in der die zu zahlenden Löhne festgelegt wurden.


Ursprünglich lebte die Bevölkerung des Dorfes von der Land- und Forstwirtschaft. Heute sind nur noch einige wenige Landwirte im Dorf. Die Bauern auch aus den umliegenden Gemeinden brachten damals ihr Getreide zum Mahlen. Bis 1948 wurde die Mühle mit dem Wasser des Weyerbachs betrieben, danach wurde auf Strombetrieb umgestellt. Der Betrieb wurde 1958 eingestellt. Das Gebäude wurde fachmännisch restauriert und erscheint im alten Glanz mit Pilastermalerei.

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