Donnerstag, 4. Mai 2017

[ #Rheintal ] Vom Rheinursprung zum Bodensee

Eine das ganze Tal in der Längsrichtung durchziehende Hauptroute.

"Zur Strukturierung jedes Wanderwegenetzes gehört die Unterscheidung von übergeordneten und lokalen Routen. Für einen Grenzraum stellen sich darüber hinaus Fragen nach dem Verlauf von grenzübergreifenden Hauptrouten.

Mit solchen internationalen Verbindungen wird das Alpenrheintal derzeit durch die 'Via Alpina' und drei das Tal in Richtung Einsiedeln querenden Routen nur in Teilbereichen berührt. Was noch fehlt, ist eine das ganze Tal in der Längsrichtung durchziehende Hauptroute" beginnt Helmut Tiefenthaler den Diskussionsentwurf. Faktisch schlägt er hier einen Kulturwanderweg durch drei Länder vor. Ein wunderschöner Entwurf, dessen Realisierung, d.h. Erwanderung eigentlich nicht warten sollte.

Helmut Tiefenthaler: Routenstudie für einen Rheintalwanderweg Graubünden – Liechtenstein – Vorarlberg

Inhalt
1. Diskussionsentwurf für eine Rheintal-Hauptroute
2. Räumliche und kulturgeschichtliche Voraussetzungen
2.1 Vielgestaltige Landschaften am jungen Rhein
2.2 Eine historische Hauptroute des Nord-Südverkehrs
2.3 Ein Kulturweg durch drei Länder
3. Routenvorschlag
3.1 Verknüpfung vorhandener Wanderwege
3.2 Etappenorte, Höhenunterschiede und Gehzeiten im Überblick
3.3 Teilstrecken mit Varianten
5. Möglichkeiten der Konkretisierung

Helmut Tiefenthaler. Helmut Tiefenthaler verdanken wir ausgezeichnete Beschreibungen der Pilgerwege von und durch Vorarlberg nach Einsiedeln und eine historische Einleitung. Dr Helmut Tiefenthaler, geb. 1941, Studium der Geografie, Geschichte und Philosophie, entwickelte bis 2001 im Dienst des Landes das Vorarlberger Wanderwegekonzept und gilt als einer der besten Kenner des Landes. Buchveröffentlichtungen u.a.: "Wege in die Vergangenheit in Vorarlberg" (2. Auflage 2008), "Wege in die Vergangenheit im Alpenrheintal" (2007), "Vorarlberg – Winterwanderungen" (2. Aufl. 2007) und "Wege in die Natur in Vorarlberg" (2008).

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